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Impressionen vom „Interkulturellen Backen“ in der Kreisvolkshochschule in Bitterfeld am 28.11.2017

Interkulturelle Weihnacht – Das IKW lädt ein!

Programm für die ganze Familie!

 

Dienstag, 28.11.2017(Beginn: 17 Uhr): Interkulturelles Backen (Bitterfeld, Lindenstr. 12a)

 

Sonntag, 3.12.2017 (Beginn: 17 Uhr): Interkultureller Adventsmarkt (Bitterfeld, Ratswall 22)

Bühnen-Programm

17.00 Uhr:            Eröffnung

17.10-17.30 Uhr:     Programm der Schüler der Musikschulen

17.30-17.45 Uhr:     Trommeln mit Orlando Carmona Garcia 

17.45-18.00 Uhr:     Orientalischer Tanz mit „Harissa“

18.00-18.10 Uhr:     Blechbläserduo

18.10-18.25 Uhr:     Auftritt der Kindertanzgruppe TAMARA

18.25-18.45 Uhr:     „Harissa“ und Orlando Carmona Garcia

18.45-19.00 Uhr:     Auftritt syrischer Musikschüler

19.00-19.20 Uhr:     gemeinsames Singen mit Manfred Apitz

19.20-19.30 Uhr:     musikalischer Abschluss und feierlicher Verschluss einer „Wunschzetteln-Zeitkapsel“

Begleitprogramm:

-       Tanzworkshop für Kinder mit TAMARA,

-       weihnachtliches Kinderprogramm mit dem „Heinzelmännchen“,

-       Spaß mit dem Clown,

-       Portrait vom Schnellzeichner,

-       „Foto to go“,

-       Bastelangebote für Kinder,

-       Ausstellungen in der Galerie (Baldwin Zettl: Silber-Stift Kupfersstich“ und Barbara Erfurth: „Zeichnungen“)

-       Info- und Verkaufsstände (Hand-Arbeiten aus dem IKW und aus befreundeten Einrichtungen),

-       Versorgung mit Speisen und Getränken,

-       u.v.m.

 

Veranstalter: Institut für Kultur und Weiterbildung mit:

·         Galerie am Ratswall,

·         Kreisvolkshochschule Anhalt-Bitterfeld,

·         Musikschule „Gottfried Kirchhoff“ (Bitterfeld),

·         Musikschule „Johann Sebastian Bach“ (Köthen),

·         Musikschule „Johann Friedrich Fasch“ (Zerbst).

www.ikw-abi.de

Kooperationspartner:

·         Verein „Freunde der Galerie am Ratswall“ e.V.,

·         Verein der Freunde und Förderer der Musikschule „Gottfried Kirchhoff“ Bitterfeld-Wolfen e.V.,

·         Land.Leben.Kunst.Werk. e.V. und Freie Akademie Quetz e.V.

·         ABASYS GmbH, Projekt „STABIL“

 

Unterstützt mit Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben“.

 

 

CAPOEIRA-Erfahrungsbericht aus einem Schnupper-Kurs an der Kreisvolkshochschule

Mit großem Interesse und aufgeschlossen gegenüber allem Unbekannten trafen sich einige Neugierige am 28. Oktober in der Kreisvolkshochschule Bitterfeld, um CAPOEIRA kennenzulernen.

Nach einer Vorstellungsrunde und Erwärmungsübungen wurde mit Bällen und Luftballons jongliert, um sich locker für bestimmte Bewegungsabläufe zu machen. Alle Teilnehmer hatten schon dabei viel Spaß. Richtig interessant wurde es, als die Dozentin dann die Capoeira-Grundschritte vorstellte und alle sie üben konnten.

Capoeira ist eine Mischung aus Tanz und Kampf. Tatsächlich stehen sich zwei „Kämpfer“ gegenüber und bewegen sich nach einem Rhythmus, der von den anderen mit speziellen Instrumenten vorgegeben wird. Ohne sich wirklich zu berühren werden Angriff und Verteidigung im Wechsel zwischen den Kämpfern (oder Tänzern) ausgeführt. Das fördert auf tänzerische Art und Weise Beweglichkeit, Kraft und Ausdauer. Die sanften Angriffs- und Verteidigungsbewegungen verleihen dieser südamerikanischen Kampfkunst eine fließende Dynamik. Regelmäßige Wiederholungen steigern die körperliche Fitness und lassen ein neues Körpergefühl entwickeln. Da Capoeira mit Musik verbunden ist, gehört auch das Üben der für diese Sportart typischen Instrumente, Rhythmen und Lieder zum Unterricht.

Das Fazit aus dem Kurs: Die Bewegungen stellten keine besondere Herausforderung dar. Sie waren für jung und alt geeignet und man musste nicht besonders sportlich und fit sein. Alle hatten gemeinsam Spaß und bewegten sich dabei intensiv. Die Teilnehmer des Schnupperkurses waren sich einig, dass sie diese Sportart gern erlernen möchten und sich für einen längeren Kurs anmelden werden. Der Kurs wird im Anfang 2018 beginnen. Wäre das nicht z. B. eine schöne Weihnachtsgeschenkidee?

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich (Informationen und Anmeldung unter: 03493 33830).

Gabriele Mattern, KVHS Anhalt-Bitterfeld

 

 

Bildungsveranstaltung zur "Smart democracy" in der Kreisvolkshochschule

Bildungsveranstaltung zur "Smart democracy" in der Kreisvolkshochschule
Bildungsveranstaltung zur "Smart democracy" in der Kreisvolkshochschule

 

Am 14. September fand in der Kreisvolkshochschule in Bitterfeld die erste Liveübertragung einer Vortragsreihe zum Themenkreis "Digitalisierung und Gesellschaftspolitik" ("Smart democracy") statt.

70 Volkshochschulen in der Bundesrepublik Deutschland hatten sich zu einer Diskussionsrunde in Bremen zugeschaltet. Der Deutsche Volkshochschulverband und die teilnehmenden Volkshochschulen testeten bei dieser Gelegenheit ein neues, digitales Bildungsformat. Lernen mit und über digitale Medien soll zukünftig an den VHS verankert werden. Interessant und passend ist jedoch auch das Thema. Mit der Digitalisierung unserer Kommunikation eröffnen sich neue Chancen, aber auch Risiken, die wir kennen sollten. Die sozialen Medien sind dabei, die uns bekannten demokratischen Mechanismen zu verändern. Die Volkshochschulen möchten dazu beitragen, dass die Menschen dafür eine entsprechende Medienkompetenz entwickeln.
Im ersten Vortrag ging es um "politische Kommunikation und Wahlkampf im Netz". Zwei Experten, Dr. Jan-Hinrik Schmidt und Martin Fuchs, gaben einen kurzen Einstieg in das Thema und anschließend konnte man von Bitterfeld aus die Diskussion verfolgen und sogar selbst Fragen stellen, z.B. was "social bots" sind und ob sie auch in gegenwärtigen Bundestagswahlkampf eine Rolle spielen.
Der nächste Vortrag wird sich eingehend mit der Frage "Digitalisierung und Demokratie - Risiko oder Chance?" beschäftigen. Er findet am 10. Oktober ab 17.30 Uhr in der Kreisvolkshochschule in Bitterfeld (Lindenstr. 12 a, Raum 11) statt. Am 25. Oktober geht es um ein Thema, dass sicher viele bewegt: "Der bewertete/bewertende Mensch - Zwischen Selbstoptimierung und Überwachung: Wie wollen wir leben?" und zur Abschlussveranstaltung am 7. November kann man sich in der Kreisvolkshochschule in Bitterfeld zum Thema "Hate Speech - Umgang mit Hasskommentaren im Netz" informieren.

Die Teilnahme an den Vorträgen ist kostenlos. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um vorherige Anmeldung (Information und Anmeldung per E-Mail unter service-kvhs@ikw-abi.de oder telefonisch: 03493 33830).

Katja Münchow, IKW Anhalt-Bitterfeld

 Opens external link in new windowhier klicken für Info-Video smart democracy

 


 

 

TalentCAMPus 2017: „Die Stadt ist unser Garten – Wolfen blüht auf“

Es wurde gehackt, gebaggert, gesät und gepflanzt. Fünfzehn Kinder und Jugendliche aus Bitterfeld- Wolfen schufen vom 24. bis zum 28. Juli eine kleine Gartenanlage mitten in Wolfen-Nord. Ort des Geschehens war das Grundstück des Frauenzentrums und eine angrenzende Rasenfläche der Wohnungs- und Baugesellschaft Wolfen (WBG). Grund für dieses Spektakel war ein Bildungsprogramm der Kreisvolkshochschule Bitterfeld- Wolfen, die auch dieses Jahr wieder mit „Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung“ zusammen einen talentCAMPus ins Leben rief.

Wie auch bei den vergangenen zwei Projekten, war das Ziel des CAMPus, Kindern und Jugendlichen auf spielerische und spannende Weise kulturelle und künstlerische Bildung zu vermitteln. Das diesjährige Motto lautete: „Die Stadt ist unser Garten – Wolfen blüht auf“ und wurde unterstützt durch Sandy Bieneck vom Frauenzentrum und Anne Pietag von der WBG in Wolfen. Angeleitet von Agraringenieur Thomas Eisel säten und pflanzten die Teilnehmer auf dem selbst gebauten Hochbeet und dem eigens angelegten Gemüsebeet; dabei lernten alle viel Wissenswertes über die Natur und gesunde Ernährung.

Noch begeisterter als von den Pflanzen waren die Kinder und Jugendlichen jedoch von einer Überraschungsaufgabe: begleitet von der Südafrikanerin Debra Liersch ein landestypisches Muster auf die Sitz–Blöcke aus Beton hinter dem Frauenzentrum zu zaubern. Mit unglaublichem Enthusiasmus stürzten sich die Teilnehmer zuerst auf die Reinigung der Steine und schließlich auf die künstlerische Gestaltung mit Pinsel und Farbe. Das Ergebnis kann sich wahrlich sehen lassen und ist nun für jeden am Frauenzentrum zu bestaunen.

Zum Abschluss des gelungenen Ferienprogrammes wurde die im Rahmen des talentCAMPus angelegte Feuerstelle durch Mithilfe der freiwilligen Feuerwehr Wolfen eingeweiht. Dazu konnte jeder Interessierte sich bei Speis und Trank durch die Ergebnisse der Woche führen lassen. Mit dabei waren unter anderem Oberbürgermeister Armin Schenk, der gleichzeitig Schirmherr des Projektes war, Christian Puschmann von der WBG, Angela Kolb-Jansen von der SPD und Dr. Sabine Engst, Dezernatsleiterin im Landkreis.

Für alle Beteiligten war die Woche ein großartiger Erfolg. Dem schlechten Wetter wurde getrotzt und jeder einzelne leistete einen wichtigen Beitrag. Wir möchten uns aber nicht nur bei den Teilnehmern, sondern auch besonders bei den vielen Helfern und Unterstützern bedanken, ohne die der talentCAMPus nicht hätte stattfinden können. Danke!

Eine Fortsetzung des Programmes in den Sommerferien 2018 ist schon in Planung und freut sich auf viele Teilnehmer. Bis nächstes Jahr.

Sandra Greiner, KVHS

 

 
 

ENGLISCH MIT STYLE - SPRACHKURSE VOR ORT


Interview mit Veronika Diel, HR Manager NEINVER

Frau Diel, Sie sind Personalchefin bei NEINVER, einem europaweit tätigen Immobilienunternehmen und betreuen auch Mitarbeiter im Outletcenter in Brehna: Halle Leipzig The Style Outlets.
Warum arbeiten Sie mit Volkshochschulen zusammen?

 V.D.:Wir haben bei NEINVER bereits an mehreren Standorten in Deutschland positive Erfahrungen mit Volkshochschulen gemacht. Die Qualität der Kurse und Trainer ist immer sehr gut. Für uns ist es wichtig, den Mitarbeitern maßgeschneiderte Schulungen anzubieten in Bezug auf Inhalte, aber auch Ort und Zeit. Hier sind wir bei unseren Anfragen bei den Volkshochschulen immer auf offene Ohren gestoßen und die Organisation war stets unkompliziert.

Welche (sprachliche) Situation haben Sie bei Ihren Mitarbeitern in Brehna vorgefunden?
V.D.: Alle Mitarbeiter hatten bereits Vorkenntnisse auf unterschiedlichem Niveau. Da bei uns jeder Mitarbeiter internationale Schnittstellen hat, seien es interne Kollegen oder Geschäftspartner aus dem Ausland, sind gerade Englischkenntnisse sehr wichtig. Englisch ist unsere Unternehmenssprache, daher fördern wir natürlich diese Sprachkenntnisse ganz besonders. Wir ermutigen unsere Mitarbeiter, sich auch international auszutauschen und voneinander zu lernen. Das mag für manch neuen Mitarbeiter erst einmal ungewohnt sein. Aber mit Unterstützung der Volkshochschulen bauen wir Schritt für Schritt Hemmschwellen und Sprachbarrieren ab.

Die Kurse finden in Ihren Büroräumen statt. Wie läuft das ab und warum haben Sie sich für diese Variante entschieden?
V.D.: Auch wenn natürlich alle Mitarbeiter immer viel zu tun haben, ist der regelmäßige Englischkurs bei uns fester Bestandteil der Arbeitswoche. Um dies so angenehm und unkompliziert wie möglich für die Mitarbeiter zu gestalten, bietet es sich an, den Kurs in unseren Räumlichkeiten abzuhalten. Dafür haben wir einen speziellen Raum mit entsprechender Ausstattung und der Trainer kommt zu uns ins Haus. So können die Mitarbeiter den Kurs problemlos in ihren Arbeitsalltag integrieren.

Was hat sich verändert, seit Ihre Mitarbeiter geschult werden?
V.D.: Zunächst einmal sei gesagt, dass den Mitarbeitern der Kurs sehr viel Spaß macht und auch das Verhältnis zum Trainer ein sehr gutes ist. Ich denke, das ist sehr wichtig für die Motivation und den Lernerfolg und bietet eine willkommene Abwechslung zum Büroalltag. Aber selbstverständlich kommt auch das Lernen nicht zu kurz. Dadurch, dass der Trainer auf die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter eingeht, können diese die gelernten Inhalte gut in ihre Arbeit integrieren und direkt anwenden. Solche Erfolgserlebnisse stärken das Selbstvertrauen und nehmen den Mitarbeitern die Scheu vor der fremden Sprache. Wir freuen uns sehr darauf, gemeinsam mit der Volkshochschule diese positive Entwicklung fortzuführen und möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich für großartige Unterstützung bedanken.

Wir bedanken uns für das Gespräch und freuen uns über das Lob und auf die weitere Zusammenarbeit.

(Fotos: Neinver)

Gebärdensprache lernen

An der Kreisvolkshochschule (KVHS) in Köthen beginnt am 3. April ein Anfängerkurs zur Deutschen Gebärdensprache (DGS I). In den acht wöchentlichen Lektionen werden wichtige Gebärden für Alltagssituationen vermittelt, die zu einer Kommunikation mit Gehörgeschädigten im Amt, bei der Pflege oder im persönlichen Alltag befähigen. Der Kurs läuft jeweils montags ab 18 Uhr im Köthener KVHS-Haus in der Siebenbrünnenpromenade 31.

 

Einige Plätze sind hierfür noch frei. Information und Anmeldung unter Tel. 03496 212033 oder a.gossert@ikw-abi.de

Dozentenportrait: Angelika Goltz – ein halbes Leben an der KVHS

Während die Gründung der Volkshochschulen sich demnächst zum 100. Mal jährt, schaut die Kreisvolkshochschule in Bitterfeld auf ein ganz eigenes, kleines Jubiläum:
Unsere Dozentin Angelika Goltz lehrt seit mittlerweile 35 Jahren Englisch und ist vielen Menschen im Kreis ein Begriff. Ein schöner Anlass, Sie nach Ihren Erlebnissen zu befragen:
Du bist seit 1981 als Dozentin an der KVHS tätig. Auf eine so lange Zusammenarbeit können sicher nur wenige Volkshochschulen zurückblicken. Wie bist du zur Volkshochschule gekommen?
A.G.: Mein Mann hat davon erfahren, dass Englischlehrer an der Volkshochschule gesucht werden und mich ermutigt, mich zu bewerben. Er wusste sofort, dass mir diese Aufgabe sehr gut gefallen könnte.
Kannst du dich noch an deine erste Gruppe/Kursstunde erinnern?
A.G.: Aber ja! Ich war schrecklich nervös. Bisher hatte ich nur Kinder und Jugendliche unterrichtet. Vor einer Gruppe Erwachsener zu stehen ist eine ganz andere Sache. Aber alles hat gut funktioniert. Die Teilnehmer waren genauso aufgeregt wie ich. Auch für sie war es eine besondere Situation, plötzlich wieder auf der Schulbank zu sitzen.
Ich erinnere mich auch noch an verschiedene Preise. Das Lehrbuch hat 1,70 M gekostet, die Unterrichtsstunde 0,25 M.
Du hast die Wende an unserer Einrichtung miterlebt, wie war das?
A.G.: Unsere Englischkurse haben einen Boom erlebt. Ich habe vor Gruppen gestanden, in denen mehr als 30 Personen saßen. Dafür haben wir Stühle aus anderen Räumen holen müssen. Die Tische haben gar nicht ausgereicht.
Womit hing dieser Ansturm zusammen?
A.G.: Ich habe drei Gründe dafür entdeckt: Einerseits waren die Menschen durch die neu erlange Reisefreiheit nun in der Lage, die Welt zu erobern. Dafür brauchten Sie eine geeignete Sprache. Desweiteren siedelten sich neue Betriebe hier an, auch Amerikanische, wie Guardian. Die Betriebssprache dort ist Englisch und die Menschen wollten sich schnellstmöglich fit machen für diese Anforderungen.
Außerdem wurden Großeltern mehr in die Betreuung der Enkel eingebunden und dazu gehörten oftmals auch Englisch-Hausaufgaben.
In 35 Jahren Tätigkeit hast du viele Menschen getroffen. 2006, zum Beispiel, hast du wöchentlich 13 Lehrgänge mit knapp 150 Teilnehmern betreut. Darunter waren doch bestimmt auch ein paar „Promis“.
A.G.: Ja, das stimmt. In meinen Kursen saßen auch Petra Wust, die ehemalige Oberbürgermeisterin von Bitterfeld-Wolfen, und unser Landrat, Uwe Schulze. Auch Thomas Schmidt war dabei.
Thomas Schmidt? Vom Wochenspiegel?
A.G.: Richtig. Das ist der Reporter vom Wochenspiegel.
Wie hat er sich angestellt?
A.G.: Ganz prima. Leider hat er zu wenig Zeit, um regelmäßig an Kursen teilzunehmen.
Seit wann lernt deine treueste Teilnehmerin bei dir?
A.G.: Im Jahr 1991 begann eine junge Frau einen Englischkurs bei mir. Sie ist auch heute noch dabei.
Warum sollten sich Menschen für Sprachkurse an der KVHS entscheiden?
A.G.: Wir können heute nicht nur in alle Welt reisen, auch durch das Internet sind wir international verbunden. Dabei ist Englisch immer noch Sprache Nummer 1.
Auch das Lernen in der Gruppe hat sich bewährt. Regelmäßige Treffen, in denen man gefordert und auch korrigiert wird, sich ausprobieren kann und auch noch Freude dabei empfindet, sind das A und O.
Damals wie heute nutzen auch Junggebliebene die Angebote gern um den Geist zu trainieren.
Die Gebühren an der KVHS sind viel niedriger, als bei anderen Einrichtungen. Außerdem finden die Kurse vor Ort und gut erreichbar statt.
Liebe Angelika, ich wünsche uns noch viele gemeinsame Jahre und bedanke mich für das Gespräch

 

Fotos.: T. Schmidt

Ausstellungseröffnung in der Bitterfelder Volkshochschule

Am 14. Januar 2017 wurde in der Kreisvolkshochschule in Bitterfeld (Lindenstr. 12a) die Fotoausstellung "In den Straßen von Bitterfeld" eröffnet. Sie zeigt etwa 30 schwarz-weiß Aufnahmen im Stile der amerikanischen Streetfotografie. Geschaffen wurde die Ausstellung von Mitgliedern des "Fotoklubs Bitterfeld", eines Fotokurses der Kreisvolkshochschule. So passte es denn auch sehr gut, dass die Eröffnung der Ausstellung zu Beginn der diesjährigen Dozentenkonferenz der Kreisvolkshochschule am Standort Bitterfeld-Wolfen stattfand. Nicht allein, weil es sich bei den Bildern um die Präsentation von Arbeits- und Lernergebnissen eines Volkshochschulkurses handelt, sondern weil diese Fotos in den Fluren der Volkshochschule dazu beitragen, eine angenehme Lernatmosphäre für alle Kursteilnehmer zu schaffen und zugleich vielleicht auch für die Teilnehmer weiterer Kurse Ansporn sind, sich derartigen Herausforderungen zu stellen.

Die Fotos entstanden im Sommer 2016. Am 4. Juni 2016 trafen sich die Mitglieder der Fotoklubs aus Bitterfeld, Magdeburg und Burg mit Ihrem Leiter Reiner Lorenz und einigen Models um "In den Straßen von Bitterfeld und Wolfen" Straßenszenen und Emotionen im Bild einzufangen. Das ist ihnen hervorragend gelungen. Die Auswahl der Arbeiten der sieben Bitterfelder Fotoklubmitglieder, die nun in der Volkshochschule in Bitterfeld gezeigt werden, zeugt von ausgezeichneter Beherrschung der Kamera sowie von viel Verständnis für Bildaufbau und einem guten Gefühl für Stimmungen.
Für das Jahr 2017 hat sich der Bitterfelder Fotoclub ein umfangreiches Programm vorgenommen. Makros, Bitterfeld bei Nacht und Tiere sollen vor die Linse kommen und es wird eine Bildgeschichte erarbeitet, die die Stadt Bitterfeld im Wandel der Jahreszeiten zeigt. Neue Mitstreiter sind jederzeit willkommen Der Club trifft sich jeden zweiten Samstag 10.00 Uhr in der Kreisvolkshochschule (Lindenstr. 12a, Informationen und Anmeldung unter 03493 33830 bzw. www.kvhs-abi.de, siehe auch www.fotoclub-bitterfeld.de/).
Die Fotoausstellung "In den Straßen von Bitterfeld" ist in den Fluren der Volkshochschule frei zugänglich und kann noch bis Mitte des Jahres während der Öffnungszeiten besichtigt werden.

Dr. Katja Münchow, stellv. Leiterin des IKW

"Interkulturellen Woche 2016" in der Kreisvolkshochschule in Köthen

Mit zwei "Länderabenden" trugen die Mitarbeiter der Köthener Kreisvolkshochschule im Rahmen der "Interkulturellen Woche" zu Völkerverständigung und Abbau von Vorurteilen gegenüber Flüchtlingen bei. Am 28. September berichtete der Köthener Student Dony Kamta Belanov aus seiner Heimat Kamerun. Er gab Einblicke in die Geschichte, die Natur und Kultur seines Heimatlandes, das für viele der Anwesenden sehr weit entfernt und völlig unbekannt ist. Da gab es einerseits viele neugierige Fragen zu Kamerun - zum Beispiel nach der kamerunischen Tracht, die der Redner trug und deren aufwendige Stickornamente eingehend untersucht wurden. Von Interesse für die Köthener Besucher war aber andererseits auch der unbefangene Blick "von außen" auf ihre Heimatstadt. Die vier kamerunischen Studenten der Hochschule Anhalt erzählten ihnen, wie sie ihre Studienheimat Köthen wahrnehmen.

Am 29. September kamen drei junge Kurden aus Syrien in die Volkshochschule. Janko Janko, Mizgin Hamo und Mohammad Sherro brachten den Besuchern an diesem Abend auf unterschiedliche Weise die Heimat der Kurden nahe, die kein eigenes Land haben, sondern als Minderheiten in der Türkei, im Irak, im Iran und in Syrien unter sehr unterschiedlichen Bedingungen leben. Zum Vortrag wurden Videos und Fotos gezeigt und es wurde sogar eine kulinarische Kostprobe gereicht: leckere Spinattaschen, die Mohammad Sherro speziell für alle Gäste gebacken hatte. Beim gemeinsamen Essen gab es dann auch viel Gelegenheit, miteinander zu sprechen - zum Beispiel über die Flucht und darüber, wie es den Gästen in Köthen gefällt und was sie sich für die Zukunft wünschen.

Dr. Katja Münchow, stellv. Leiterin des IKW

DanceCamp-HipHop-Kultur ohne Grenzen

Ein Micro-Projekt im Rahmen des Straßenfestes für Integration und Chancengleichheit am 30. September in Zerbst/Anhalt Am 30. September organisierten viele soziale und kulturelle Einrichtungen im Rahmen der Interkulturellen Woche ein gemeinsames Straßenfest.

In Vorbereitung des Festes organisierte die Kreisvolkshochschule gemeinsam mit der Sekundarschule Ciervisti ein kleines Dance-Camp für Schülerinnen und Schüler mit und ohne Migrationshintergrund.

So traf der ehemalige Weltmeister im Breakdance, Nico Hilger aus Magdeburg, in der Mittagsstunde des Tages in der Schule ein, stellte sein kleines Projekt und die Historie des HipHop vor und bot den Schülerinnen und Schülern das gemeinsame Einstudieren einer kleinen Choreografie an. Diese nahmen dieses Angebot begeistert an, da sie im Vorfeld schon viel von ihrem Tanzlehrer gehört hatten.

Gemeinsam übten Schülerinnen und Schüler fleißig an ihrer kleinen Aufführung, die sie an dem Tag zum Straßenfest präsentieren wollten. Nach viel Schweiß und Lachen zog die kleine Gruppe auf den Festplatz und stellte das gerade Gelernte den anwesenden Gästen und Akteuren mit sehr viel Spaß und Freude vor. Die Freude des gemeinsamen Erlebnisses sprang auch auf die Gäste über und so wurde an diesem Tag viel gemeinsam getanzt, gelacht, gebastelt, gesprochen und gegessen - ungeachtet der Nationalität, der Religion, des Alters oder der Hautfarbe.

Stände mit den verschiedensten Angeboten bereicherten den Tag, tänzerisch und musikalisch präsentierten sich verschiedene Akteure. Geflüchtete brachten Speisen und Tänze aus ihrer Heimat mit.
Die Musikschullehrer der Musikschule Johann-Friedrich-Fasch ließen es sich mit ihren Schützlingen nicht nehmen einige Gitarrenstücke zu spielen. Dies wurde von den anwesenden Gästen auch hoch honoriert. Die KVHS bot für kleine Menschen verschiedenste Masken zum Basteln und Ausmalen. Dieses Angebot fand über den Nachmittag ebenfalls viel Interesse.
Alle Akteure und Gäste waren sich einig, ein solch gemeinsames Fest schafft Verständigung und Toleranz.

Miteinander reden, voneinander erfahren, miteinander leben!

Eine Veranstaltung in Zerbst/Anhalt im Rahmen der Interkulturellen Woche

In den letzten Jahren stieg der Anteil polnischer Bürgerinnen und Bürger, die eine Tätigkeit in Zerbst/Anhalt aufnahmen auf über 600 Personen. Zuerst kamen sie allein, lebten in Wohngemeinschaften über die Woche hier und fuhren an den arbeitsfreien Tagen in die Heimat. Über die Jahre haben sie ihre Familien nachgeholt oder hier Familien gegründet. Die Kinder gehen in Zerbst/Anhalt zur Schule. Die Familien sind dabei sich eine neue Heimat zu schaffen.

Das geschieht nicht im Selbstlauf. Es obliegt auch der einheimischen Bevölkerung, die neuen Mitbürger in der nun gemeinsamen Stadt, willkommen zu heißen. Dieser Aufgabe nahmen sich u.a. auch der Heimatverein der Stadt Zerbst/Anhalt und die Kreisvolkshochschule Anhalt-Bitterfeld gemeinsam an. So gab es bereits mehrere Treffen zum gegenseitigen Kennenlernen. Nun war es an der Zeit, den neuen Mitbürgern die Stadt zu erklären. So wurde ein gemeinsamer Rundgang durch die Stadt geplant.

Es fanden sich bereitwillig Frauen aus dem Heimatverein, die durch ihre langjährigen Erfahrungen als Gästeführerinnen, über umfängliche Kenntnisse zu Historie und Gegenwart der Stadt verfügen. Die Anfragen an polnische Bürgerinnen zu Übersetzungstätigkeiten fanden sofort Gehör. Gemeinsam wurde die Strecke festgelegt.

Am Sonntag, dem 25. September fanden sich nachmittags bei strahlendem Sonnenschein über 30 polnische und einheimische Mitbürger zum Stadtrundgang ein. Aufgeteilt in zwei Gruppen, geleitet von Frau Dagmar Richter mit ihrer Übersetzerin Frau Orzola Richter sowie Frau Uta Heinecke mit Frau Sylvia Schulze erfuhren die Teilnehmenden viel aus der Historie der Stadt, gemeinsamen Schnittstellen in der Geschichte und wichtigen Einrichtungen für das leben in Zerbst. Einen besonderen Höhepunkt bildete die Besichtigung der Stadthalle, mit ihrer historischen Bedeutung und ihrer heutigen Funktion als kulturelles Zentrum.

Ausstellung der Montagsmaler

Am 29. September eröffnete Dr. Wolfgang Erbe, Leiter der Kreisvolkshochschule Anhalt-Bitterfeld, in der Außenstelle in Wolfen (im Heinrich-Heine-Gymnasium) die Ausstellung der Montagsmaler. Der Musiker Orlando Carmona Garcia lenkte mit einem furiosen Trommelstück den Akzent auf die beeindruckenden Bilder der Hobbymaler. Als künstlerische Leiterin dieses Malkurses erklärte Thekla Stanisch die ausgeführten Techniken und beschrieb mit einem Schmunzeln auch einige Besonderheiten bei der Entstehung dieser Arbeiten. Mit dieser Ausstellung zeigen die kreativen Frauen, welches große Pensum sie innerhalb eines Jahres in ihrem Kurs bewältigen. Nun können sie stolz auf ihre Bilder sein. Das wurde auch von den vielen Besuchern zum Ausdruck gebracht. Im Einzelnen waren Porträts, Landschaftsmalereien, Stillleben sowie gezeichnete Gedichte in unterschiedlichen Techniken vertreten.

 

IKW bei der Interkulturellen Woche 2016

Seit vielen Jahre gibt es Ende September in der Bundesrepublik die "Interkulturellen Woche". Seit einigen Jahres beteiligen sich Einrichtungen des Institutes für Kultur und Weiterbildung (IKW) an den Aktivitäten. In diesem Jahr bot das IKW ein buntes Gesamtprogramm mit insgesamt acht Veranstaltungen in Bitterfeld, Köthen und Zerbst an. Hier einige Impressionen von den Veranstaltungen in Bitterfeld. In Bitterfeld gab es drei Angebote.

Am 26. September fand eine Informationsveranstaltung mit dem Titel "Chancen für Flüchtlinge auf dem Arbeitsmarkt" statt, zu der die Kreisvolkshochschule eingeladen hatte. Eine Mitarbeiterin der KomBA und eine Vertreterin der AG Willkommen standen als kompetente Beraterinnen Rede und Antwort auf die Fragen der erschienenen Flüchtlinge. Es ging um die Anerkennung von Abschlüssen, um Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, um Maßnahmen zur Förderung und Unterstützung (beispielsweise auch um die Frage, wo man während des Deutsch- und Integrationskurses seine kleinen Kinder betreuen lassen kann). Über 30 Gäste aus Afghanistan, Syrien und anderen Herkunftsländern nutzten die Gelegenheit, sich zu informieren.
Der Nachmittag des 27. September stand unter dem Motto "Musik überwindet Grenzen". Kreisvolkshochschule, Galerie am Ratswall und Musikschule Bitterfeld hatten gemeinsam Flüchtlinge und Bitterfelder eingeladen, miteinander zu musizieren. Etwa 40 Musikfreunde kamen, darunter eine große Gruppe aus Afghanistan und eine Gruppe aus Syrien. Den Anfang machten Lehrer und Schüler der Musikschule Bitterfeld (René Mangliers, Dr. Cornelia Toaspern, ein Flötenensemble mit Daniela Apostol-Kramarz und ein Gitarrenduo). Der Pianist René Mangliers eröffnete mit einem Stück von Chopin als Beispiel für "klassische Musik" aus unserem europäischen Kulturkreis. Anschließend sang er mit allen Anwesenden einen Kanon - ohne Worte. Sprachbarrieren gab es dabei nicht - aber gemeinsam viel Spaß, denn den Gesang musste man mit Gesten unterstützen. Der "Damm war gebrochen" und anschließend wurde gemeinsam gesungen, getanzt und mit Orlando Carmona Garcia getrommelt. Tsegazgi Gebremichael aus Eritrea stellte sein "Krar" (ein typischen Zupfinstrument aus seiner Heimat) vor, das er selbst gebaut hat. Es gab auch viele spontane Musikbeiträge. Alle Teilnehmer hatten viel Spaß und kamen miteinander ins Gespräch (zum Beispiel äußerten einige der jungen Afghanen Interesse, Musikunterricht an der Musikschule zu erhalten). Vielfach wurde der Wunsch geäußert, solch eine Veranstaltung noch einmal anzubieten. Am 29. September konnte man in der Kreisvolkshochschule "über den (eigenen) Tellerrand schauen" und gemeinsam kochen. Eingeladen waren Einwohner aus Bitterfeld und Umgebung sowie Flüchtlinge, die zur Zeit in Bitterfeld leben. Die Anwesenden bereiteten unter Anleitung von zwei Kursleiterinnen, Amal Khabbazeh und Silke Reinsch, gemeinsam (einfache) Gerichte aus ihrem Kulturkreis zu. Für Deutschland stand da zum Beispiel ein Kartoffelsalat auf dem Speiseplan und - entsprechend der herbstlichen Jahreszeit - eine Kürbissuppe. Mit Amal Khabbazeh konnte man den "Petersiliensalat" Taboulé oder beispielsweise Fatayer, eine Art "Teigtaschen", herstellen. Anschließend wurde gemeinsam "getafelt". Dabei gab es viel Gelegenheit, miteinander zu sprechen und zu scherzen. Es war für alle Beteiligten ein sehr angenehmer Abend, bei dem es gelang, Berührungsängste abzubauen und sich gegenseitig besser kennenzulernen. Schließlich sei noch festgehalten: Allen hat es ausgezeichnet geschmeckt!

Dr. Katja Münchow, stellv. Leiterin des IKW

 
 

Verschiebung der Aktion „3000 Schritte“

WÜRZE-WEIBER-WOHLGEFALLEN auf 15. Oktober 2016

Am 17. September wollten wir mit Ihnen gemeinsam zum 10. Mal die Stadt Zerbst/Anhalt

thematisch erkunden, doch es war der Tag an dem es regnete.

So ließen wir diesem lang ersehnten Nass den Vortritt. Nun hoffen wir auf gutes Wetter am
Samstag, dem 15. Oktober um 14 Uhr auf dem Markt in Zerbst/Anhalt (vor der Tourist-Information)
Über Ihr Interesse, auch an diesem Tag, freuen sich die Mitarbeitenden der Tourist-Info der Stadt Zerbst/Anhalt
und der Kreisvolkshochschule ABI am Standort Zerbst/Anhalt.

Interkulturelle Woche 2016 (25.9.-1.10.16)

Gemeinsames Programmangebot der Einrichtungen im Institut für Kultur und Weiterbildung Anhalt-Bitterfeld zur Interkulturellen Woche 2016

Mi., 21.9.2016, 14 Uhr (Kraftwerksiedlung in Bitterfeld):
Beteiligung der Kreisvolkshochschule am Kinderfest in der Kraftwerksiedlung in Bitterfeld (Veranstalter: Euro-Schulen Bitterfeld/Wolfen gGmbH)

So., 25.9.2016, 14 Uhr (Zerbst/Anhalt, Treff: Schloßfreiheit):
"Gestern & Heute - unsere Stadt gemeinsam erkunden!", Stadtrundgang durch Zerbst/Anhalt (spezielles Angebot für polnische Mitbürgerinnen und Mitbürger, Veranstalter: Zerbster Heimatverein e.V., Internationaler Förderverein Katharina II. Zerbst e.V., Internationale Fasch-Gesellschaft e.V., Förderverein Schloss Zerbst e. V. und Kreisvolkshochschule Anhalt-Bitterfeld am Standort Zerbst/Anhalt)

Mo., 26.9.2016, 17 Uhr (Bitterfeld, Kreisvolkshochschule, Lindenstr. 12 a):
"Chancen für Flüchtlinge auf dem Arbeitsmarkt" (Infoveranstaltung zu Abschlüssen, Aus- und Weiterbildung, Maßnahmen zur Förderung und Unterstützung), Dozentin: Dagmar Trotzka (Agentur für Arbeit, Beauftragte für Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt)

Di., 27.9.2016, 17 Uhr (Bitterfeld, Galerie am Ratswall):
Musik überwindet Grenzen (Workshop, interkultureller Musiknachmittag), gemeinsames Angebot der Kreisvolkshochschule, der Galerie am Ratswall und der Musikschule Bitterfeld

Mi., 28.9.2016, 17 Uhr (Bitterfeld, Kreisvolkshochschule, Lindenstr. 12 a):
Über den (eigenen) Tellerrand geschaut (Workshop, "interkulturelles Kochen")

Mi., 28.9.2016, 17.30 Uhr (Köthen, Kreisvolkshochschule, Siebenbrünnenpromenade 31):
Von Köthen in die Welt - Meine Heimat Kamerun. Studierende der Hochschule Anhalt stellen ihr Heimatland vor.

Do., 29.9.2016, 17.30 Uhr (Köthen, Kreisvolkshochschule, Siebenbrünnenpromenade 31):
"Kurdischer Abend" - Geflüchtete erzählen von ihrer Heimat Kurdistan und bieten typische Speisen zum Kosten an

Fr., 30.9.2016, 14-18 Uhr (Zerbst/Anhalt, am "Dicken Turm"):
Beteiligung der Kreisvolkshochschule und der Musikschule Zerbst an der zentralen Veran-staltung des Landkreises Anhalt-Bitterfeld zur Interkulturellen Woche, "Zerbst verbindet", Straßenfest für Chancengleichheit und Integration

Eintritt frei!
Veranstalter: Institut für Kultur und Weiterbildung Anhalt-Bitterfeld:

  • Kreisvolkshochschule Anhalt-Bitterfeld
  • Kreismusikschulen in Bitterfeld, Köthen und Zerbst/Anhalt
  • Galerie am Ratswall (Ratswall 22 in Bitterfeld)

Ein abwechslungsreiches Programm

Die Kreisvolkshochschule Anhalt-Bitterfeld bietet auch in diesem Herbst wieder ein abwechslungsreiches Programm für alle, die sich gesundheitsbewusst und sportlich betätigen wollen.

Die Kurse sind für alle Altersklassen geeignet.
Ebenso können sich Männer für Wirbelsäulengymnastik, Nordic Walking, Rücken-Fit, Aerobic, „Pilates - Yoga - Tai Chi“  oder „Wahrnehmen-Entspannen-Bewegen für Senioren“ anmelden. Die Kurse finden in Bitterfeld, Wolfen, Sandersdorf, Brehna, Muldenstein, Raguhn und Bobbau zu verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Tagen statt.
Auch wenn manche Kurse schon laufen, ist ein „Seiteneinstieg“ möglich.

Wenn Interesse besteht, kann unter 03493 / 33830 angerufen werden. Gemeinsam mit den Mitarbeitern der KVHS wird der passende Kurs herausgesucht.

Wir freuen uns auf Sie!

Hoffest für die ganze Familie zum Tag des offenen Denkmals

Der Hof des denkmalgeschützten Gebäudes Ratswall 22 verwandelte sich zum Tag des offenen Denkmals 2016 in einen „Festplatz“. Die Galerie am Ratswall, die Kreisvolkshochschule und die Musikschule hatten gemeinsam ein vielseitiges, unterhaltsames Programm vorbereitet. 10 bis 16 Uhr standen Haus und Hof für die Besucher offen und jeder konnte etwas erleben. Für die Kleinen gab es beispielsweise Schminken, Ballonmodellieren und verschiedene Spiele. Sie durften auf dem Pflaster oder auf Papier malen und besonderen Spaß bereitete ihnen – wie auch einigen Erwachsenen – das kreative Gestalten phantasievoller und farbenfroher „Blumenkästen“. Kunstinteressierte hatten Gelegenheit, die Ausstellungen von Regina Conrad (Berlin) und Herbert Ruland (Bitterfeld) zu besichtigen. Bei einer Führung konnte man die Musikschule „Gottfried Kirchhoff“ kennen lernen und Musikschüler der Musikschule gaben bei einem Konzert Kostproben ihres Könnens. Für das leibliche Wohl sorgten die Eltern der Musikschule mit einem leckeren Kuchenbuffet.

Es war ein schöner, abwechslungsreicher Tag, der dazu beitrug die Aufmerksamkeit der Besucher auf das Anliegen des Denkmalschutzes im Allgemeinen und auf das Gebäude Ratswall 22 im Besonderen zu lenken. Wir freuen uns, in diesem historischen Haus arbeiten und lernen zu dürfen und hoffen, dass dieses charmante, mehr als hundertjährige Gebäude bald auch im Innern moderner, angenehmer und ansprechender wird. Der Landkreis und das IKW bereiten derzeit dafür einen Antrag auf Fördermittel der EU vor.

Dr. Katja Münchow, IKW

 
 

Neue Computer-Kurse starten ab sofort - Umfangreiches Kursangebot

Für alle, die ihre PC-Kenntnisse auf den neuesten Stand bringen und Neues erfahren möchten, bietet die Kreisvolkshochschule Anhalt-Bitterfeld auch in diesem Herbst wieder ein umfangreiches Programm. So kann man neben dem allgemeinen Umgang mit dem PC und WINDOWS sowie MS-Office-Programmen, auch Sicherheit im Internet und die Handhabung von Smartphone und Tablet-PC erlernen. Jeder Kursteilnehmer hat seinen eigenen Computerarbeitsplatz. Unsere Dozenten betreuen Sie während der Kurse individuell und ermöglichen Ihnen so Ihr Lerntempo selbst zu bestimmen. Falls Sie einen tragbaren Computer (Laptop) besitzen, können Sie diesen gerne zu unseren Kursen mitbringen.

Für Kurz-Entschlossene starten bereits in wenigen Tagen interessante Lehrgänge. Ab 5. September können Anfänger alles über die Grundlagen und ersten Schritte am PC erfahren. WINDOWS 10 und eine Einführung in das Internet gibt es ab 6. September. Aber auch Fotobearbeitung und Filmerstellung sind wieder im Programm.

Bei Interesse freuen sich die Mitarbeiter der KVHS über Ihren Anruf unter 03493 / 33830.


Wir laden ein! 3000 Schritte extra

Unter dem Motto: „Würze, Weiber, Wohlgefallen“
am 17. Sept. 2016 um 14 Uhr ab Markt in Zerbst/Anhalt
Zum 10. Mal in Folge gibt es die Auflage der einst als Gesundheitsförderung ins Leben gerufenen Aktion.
Die Jubiläumsveranstaltung in diesem Jahr findet wieder als Gemeinschaftsaktion der Kreisvolkshochschule Anhalt-Bitterfeld am Standort Zerbst und der Tourist-Information der Stadt Zerbst/Anhalt statt. Mindestens 3000 Schritte werden es auch dieses Mal sein, die zurück gelegt werden müssen um Geist und Gemüt anzuregen und gleichzeitig die Gesundheit zu fördern.
An 10 unterschiedlichen Standorten warten „Eingeweihte“, die dem Thema entsprechend über mehr oder weniger bekannte Geschehnisse berichten, über Erinnerungen plaudern oder gar Geheimnisse verraten.
Man darf gespannt sein, was es mit „Würze, Weibern und Wohlgefallen“ auf sich hat. Was dem Leben alles „Würze“ gibt, darüber darf im Vorfeld gern schon mal spekuliert werden und was für Wohlgefallen sorgt, darüber erst recht…. .Spätestens am Ende des langen Spaziergangs in der Stadtmitte, werden es die Teilnehmer besser wissen. Schon jetzt freuen sich die Veranstalter als auch alle ehrenamtlich Mitwirkenden auf viele neugierige Gäste.
Bei Kaffee, Kuchen und etwas mehr…. kann dann wie immer über das Erlebte gelacht, geredet, gescholten oder gelobt werden. Alle die mitkommen möchten sind herzlich eingeladen.
Die Teilnahme ist kostenfrei, aber garantiert nicht umsonst!

talentCAMPus Leben 2050 - Meine Zukunft in Bitterfeld Wolfen

Ferien-Workshop mit der Kreisvolkshochschule, 11.-15.7.2016

„Kultur mach stark“ - dieses vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierte Programm ermöglichte es der Kreisvolkshochschule Anhalt-Bitterfeld gemeinsam mit Bündnispartnern in den Ferien einen Workshop, den talentCAMPus für Kinder und Jugendliche, anzubieten.

In der Woche vom 11. bis 15. Juli trafen sich im Bitterfeld-Wolfener Rathaus etwa 20 Jungen und Mädchen und gingen der Frage nach, wie das Gelände um das historische Rathaus im Jahre 2050 aussehen könnte? Bei Foto-Safari und Führung lernten sie dieses Areal zunächst kennen. Im Rathaus kann man sogar im Sommer Schlittschuh fahren, was allen Beteiligten viel Spaß machte.

Es wurde eine spannende, kreative und lustige Woche. Das Ergebnis präsentiert sich überraschend bunt: eine Spielburg, ein Autokino, eine „grüne Oase“ – das sind nur einige der vielen kreativen Ideen, die die jungen „Zukunftsarchitekten“ entwickelten und mit Buntstiften, Wasserfarben, Suralin, Papier, Klebstoff und vielen Naturstoffen schon einmal im Modell erstehen ließen, welches bei der WBG besichtigt werden kann.

Ihre Erlebnisse und Erkenntnisse haben die Jungen und Mädchen aber auch in einen Film festgehalten, den Sie hier ansehen können: