Gesellschaft
Kultur
Gesundheit
Sprachen
Beruf/EDV
Grundbildung
Spezial

Bildungsveranstaltung zur "Smart democracy" in der Kreisvolkshochschule

Bildungsveranstaltung zur "Smart democracy" in der Kreisvolkshochschule
Bildungsveranstaltung zur "Smart democracy" in der Kreisvolkshochschule

 

Am 14. September fand in der Kreisvolkshochschule in Bitterfeld die erste Liveübertragung einer Vortragsreihe zum Themenkreis "Digitalisierung und Gesellschaftspolitik" ("Smart democracy") statt.

70 Volkshochschulen in der Bundesrepublik Deutschland hatten sich zu einer Diskussionsrunde in Bremen zugeschaltet. Der Deutsche Volkshochschulverband und die teilnehmenden Volkshochschulen testeten bei dieser Gelegenheit ein neues, digitales Bildungsformat. Lernen mit und über digitale Medien soll zukünftig an den VHS verankert werden. Interessant und passend ist jedoch auch das Thema. Mit der Digitalisierung unserer Kommunikation eröffnen sich neue Chancen, aber auch Risiken, die wir kennen sollten. Die sozialen Medien sind dabei, die uns bekannten demokratischen Mechanismen zu verändern. Die Volkshochschulen möchten dazu beitragen, dass die Menschen dafür eine entsprechende Medienkompetenz entwickeln.
Im ersten Vortrag ging es um "politische Kommunikation und Wahlkampf im Netz". Zwei Experten, Dr. Jan-Hinrik Schmidt und Martin Fuchs, gaben einen kurzen Einstieg in das Thema und anschließend konnte man von Bitterfeld aus die Diskussion verfolgen und sogar selbst Fragen stellen, z.B. was "social bots" sind und ob sie auch in gegenwärtigen Bundestagswahlkampf eine Rolle spielen.
Der nächste Vortrag wird sich eingehend mit der Frage "Digitalisierung und Demokratie - Risiko oder Chance?" beschäftigen. Er findet am 10. Oktober ab 17.30 Uhr in der Kreisvolkshochschule in Bitterfeld (Lindenstr. 12 a, Raum 11) statt. Am 25. Oktober geht es um ein Thema, dass sicher viele bewegt: "Der bewertete/bewertende Mensch - Zwischen Selbstoptimierung und Überwachung: Wie wollen wir leben?" und zur Abschlussveranstaltung am 7. November kann man sich in der Kreisvolkshochschule in Bitterfeld zum Thema "Hate Speech - Umgang mit Hasskommentaren im Netz" informieren.

Die Teilnahme an den Vorträgen ist kostenlos. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um vorherige Anmeldung (Information und Anmeldung per E-Mail unter service-kvhs@ikw-abi.de oder telefonisch: 03493 33830).

Katja Münchow, IKW Anhalt-Bitterfeld

 Opens external link in new windowhier klicken für Info-Video smart democracy

 


 

 

TalentCAMPus 2017: „Die Stadt ist unser Garten – Wolfen blüht auf“

Es wurde gehackt, gebaggert, gesät und gepflanzt. Fünfzehn Kinder und Jugendliche aus Bitterfeld- Wolfen schufen vom 24. bis zum 28. Juli eine kleine Gartenanlage mitten in Wolfen-Nord. Ort des Geschehens war das Grundstück des Frauenzentrums und eine angrenzende Rasenfläche der Wohnungs- und Baugesellschaft Wolfen (WBG). Grund für dieses Spektakel war ein Bildungsprogramm der Kreisvolkshochschule Bitterfeld- Wolfen, die auch dieses Jahr wieder mit „Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung“ zusammen einen talentCAMPus ins Leben rief.

Wie auch bei den vergangenen zwei Projekten, war das Ziel des CAMPus, Kindern und Jugendlichen auf spielerische und spannende Weise kulturelle und künstlerische Bildung zu vermitteln. Das diesjährige Motto lautete: „Die Stadt ist unser Garten – Wolfen blüht auf“ und wurde unterstützt durch Sandy Bieneck vom Frauenzentrum und Anne Pietag von der WBG in Wolfen. Angeleitet von Agraringenieur Thomas Eisel säten und pflanzten die Teilnehmer auf dem selbst gebauten Hochbeet und dem eigens angelegten Gemüsebeet; dabei lernten alle viel Wissenswertes über die Natur und gesunde Ernährung.

Noch begeisterter als von den Pflanzen waren die Kinder und Jugendlichen jedoch von einer Überraschungsaufgabe: begleitet von der Südafrikanerin Debra Liersch ein landestypisches Muster auf die Sitz–Blöcke aus Beton hinter dem Frauenzentrum zu zaubern. Mit unglaublichem Enthusiasmus stürzten sich die Teilnehmer zuerst auf die Reinigung der Steine und schließlich auf die künstlerische Gestaltung mit Pinsel und Farbe. Das Ergebnis kann sich wahrlich sehen lassen und ist nun für jeden am Frauenzentrum zu bestaunen.

Zum Abschluss des gelungenen Ferienprogrammes wurde die im Rahmen des talentCAMPus angelegte Feuerstelle durch Mithilfe der freiwilligen Feuerwehr Wolfen eingeweiht. Dazu konnte jeder Interessierte sich bei Speis und Trank durch die Ergebnisse der Woche führen lassen. Mit dabei waren unter anderem Oberbürgermeister Armin Schenk, der gleichzeitig Schirmherr des Projektes war, Christian Puschmann von der WBG, Angela Kolb-Jansen von der SPD und Dr. Sabine Engst, Dezernatsleiterin im Landkreis.

Für alle Beteiligten war die Woche ein großartiger Erfolg. Dem schlechten Wetter wurde getrotzt und jeder einzelne leistete einen wichtigen Beitrag. Wir möchten uns aber nicht nur bei den Teilnehmern, sondern auch besonders bei den vielen Helfern und Unterstützern bedanken, ohne die der talentCAMPus nicht hätte stattfinden können. Danke!

Eine Fortsetzung des Programmes in den Sommerferien 2018 ist schon in Planung und freut sich auf viele Teilnehmer. Bis nächstes Jahr.

Sandra Greiner, KVHS

 

 
 

ENGLISCH MIT STYLE - SPRACHKURSE VOR ORT


Interview mit Veronika Diel, HR Manager NEINVER

Frau Diel, Sie sind Personalchefin bei NEINVER, einem europaweit tätigen Immobilienunternehmen und betreuen auch Mitarbeiter im Outletcenter in Brehna: Halle Leipzig The Style Outlets.
Warum arbeiten Sie mit Volkshochschulen zusammen?

 V.D.:Wir haben bei NEINVER bereits an mehreren Standorten in Deutschland positive Erfahrungen mit Volkshochschulen gemacht. Die Qualität der Kurse und Trainer ist immer sehr gut. Für uns ist es wichtig, den Mitarbeitern maßgeschneiderte Schulungen anzubieten in Bezug auf Inhalte, aber auch Ort und Zeit. Hier sind wir bei unseren Anfragen bei den Volkshochschulen immer auf offene Ohren gestoßen und die Organisation war stets unkompliziert.

Welche (sprachliche) Situation haben Sie bei Ihren Mitarbeitern in Brehna vorgefunden?
V.D.: Alle Mitarbeiter hatten bereits Vorkenntnisse auf unterschiedlichem Niveau. Da bei uns jeder Mitarbeiter internationale Schnittstellen hat, seien es interne Kollegen oder Geschäftspartner aus dem Ausland, sind gerade Englischkenntnisse sehr wichtig. Englisch ist unsere Unternehmenssprache, daher fördern wir natürlich diese Sprachkenntnisse ganz besonders. Wir ermutigen unsere Mitarbeiter, sich auch international auszutauschen und voneinander zu lernen. Das mag für manch neuen Mitarbeiter erst einmal ungewohnt sein. Aber mit Unterstützung der Volkshochschulen bauen wir Schritt für Schritt Hemmschwellen und Sprachbarrieren ab.

Die Kurse finden in Ihren Büroräumen statt. Wie läuft das ab und warum haben Sie sich für diese Variante entschieden?
V.D.: Auch wenn natürlich alle Mitarbeiter immer viel zu tun haben, ist der regelmäßige Englischkurs bei uns fester Bestandteil der Arbeitswoche. Um dies so angenehm und unkompliziert wie möglich für die Mitarbeiter zu gestalten, bietet es sich an, den Kurs in unseren Räumlichkeiten abzuhalten. Dafür haben wir einen speziellen Raum mit entsprechender Ausstattung und der Trainer kommt zu uns ins Haus. So können die Mitarbeiter den Kurs problemlos in ihren Arbeitsalltag integrieren.

Was hat sich verändert, seit Ihre Mitarbeiter geschult werden?
V.D.: Zunächst einmal sei gesagt, dass den Mitarbeitern der Kurs sehr viel Spaß macht und auch das Verhältnis zum Trainer ein sehr gutes ist. Ich denke, das ist sehr wichtig für die Motivation und den Lernerfolg und bietet eine willkommene Abwechslung zum Büroalltag. Aber selbstverständlich kommt auch das Lernen nicht zu kurz. Dadurch, dass der Trainer auf die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter eingeht, können diese die gelernten Inhalte gut in ihre Arbeit integrieren und direkt anwenden. Solche Erfolgserlebnisse stärken das Selbstvertrauen und nehmen den Mitarbeitern die Scheu vor der fremden Sprache. Wir freuen uns sehr darauf, gemeinsam mit der Volkshochschule diese positive Entwicklung fortzuführen und möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich für großartige Unterstützung bedanken.

Wir bedanken uns für das Gespräch und freuen uns über das Lob und auf die weitere Zusammenarbeit.

(Fotos: Neinver)

Gebärdensprache lernen

An der Kreisvolkshochschule (KVHS) in Köthen beginnt am 3. April ein Anfängerkurs zur Deutschen Gebärdensprache (DGS I). In den acht wöchentlichen Lektionen werden wichtige Gebärden für Alltagssituationen vermittelt, die zu einer Kommunikation mit Gehörgeschädigten im Amt, bei der Pflege oder im persönlichen Alltag befähigen. Der Kurs läuft jeweils montags ab 18 Uhr im Köthener KVHS-Haus in der Siebenbrünnenpromenade 31.

 

Einige Plätze sind hierfür noch frei. Information und Anmeldung unter Tel. 03496 212033 oder a.gossert@ikw-abi.de

Dozentenportrait: Angelika Goltz – ein halbes Leben an der KVHS

Während die Gründung der Volkshochschulen sich demnächst zum 100. Mal jährt, schaut die Kreisvolkshochschule in Bitterfeld auf ein ganz eigenes, kleines Jubiläum:
Unsere Dozentin Angelika Goltz lehrt seit mittlerweile 35 Jahren Englisch und ist vielen Menschen im Kreis ein Begriff. Ein schöner Anlass, Sie nach Ihren Erlebnissen zu befragen:
Du bist seit 1981 als Dozentin an der KVHS tätig. Auf eine so lange Zusammenarbeit können sicher nur wenige Volkshochschulen zurückblicken. Wie bist du zur Volkshochschule gekommen?
A.G.: Mein Mann hat davon erfahren, dass Englischlehrer an der Volkshochschule gesucht werden und mich ermutigt, mich zu bewerben. Er wusste sofort, dass mir diese Aufgabe sehr gut gefallen könnte.
Kannst du dich noch an deine erste Gruppe/Kursstunde erinnern?
A.G.: Aber ja! Ich war schrecklich nervös. Bisher hatte ich nur Kinder und Jugendliche unterrichtet. Vor einer Gruppe Erwachsener zu stehen ist eine ganz andere Sache. Aber alles hat gut funktioniert. Die Teilnehmer waren genauso aufgeregt wie ich. Auch für sie war es eine besondere Situation, plötzlich wieder auf der Schulbank zu sitzen.
Ich erinnere mich auch noch an verschiedene Preise. Das Lehrbuch hat 1,70 M gekostet, die Unterrichtsstunde 0,25 M.
Du hast die Wende an unserer Einrichtung miterlebt, wie war das?
A.G.: Unsere Englischkurse haben einen Boom erlebt. Ich habe vor Gruppen gestanden, in denen mehr als 30 Personen saßen. Dafür haben wir Stühle aus anderen Räumen holen müssen. Die Tische haben gar nicht ausgereicht.
Womit hing dieser Ansturm zusammen?
A.G.: Ich habe drei Gründe dafür entdeckt: Einerseits waren die Menschen durch die neu erlange Reisefreiheit nun in der Lage, die Welt zu erobern. Dafür brauchten Sie eine geeignete Sprache. Desweiteren siedelten sich neue Betriebe hier an, auch Amerikanische, wie Guardian. Die Betriebssprache dort ist Englisch und die Menschen wollten sich schnellstmöglich fit machen für diese Anforderungen.
Außerdem wurden Großeltern mehr in die Betreuung der Enkel eingebunden und dazu gehörten oftmals auch Englisch-Hausaufgaben.
In 35 Jahren Tätigkeit hast du viele Menschen getroffen. 2006, zum Beispiel, hast du wöchentlich 13 Lehrgänge mit knapp 150 Teilnehmern betreut. Darunter waren doch bestimmt auch ein paar „Promis“.
A.G.: Ja, das stimmt. In meinen Kursen saßen auch Petra Wust, die ehemalige Oberbürgermeisterin von Bitterfeld-Wolfen, und unser Landrat, Uwe Schulze. Auch Thomas Schmidt war dabei.
Thomas Schmidt? Vom Wochenspiegel?
A.G.: Richtig. Das ist der Reporter vom Wochenspiegel.
Wie hat er sich angestellt?
A.G.: Ganz prima. Leider hat er zu wenig Zeit, um regelmäßig an Kursen teilzunehmen.
Seit wann lernt deine treueste Teilnehmerin bei dir?
A.G.: Im Jahr 1991 begann eine junge Frau einen Englischkurs bei mir. Sie ist auch heute noch dabei.
Warum sollten sich Menschen für Sprachkurse an der KVHS entscheiden?
A.G.: Wir können heute nicht nur in alle Welt reisen, auch durch das Internet sind wir international verbunden. Dabei ist Englisch immer noch Sprache Nummer 1.
Auch das Lernen in der Gruppe hat sich bewährt. Regelmäßige Treffen, in denen man gefordert und auch korrigiert wird, sich ausprobieren kann und auch noch Freude dabei empfindet, sind das A und O.
Damals wie heute nutzen auch Junggebliebene die Angebote gern um den Geist zu trainieren.
Die Gebühren an der KVHS sind viel niedriger, als bei anderen Einrichtungen. Außerdem finden die Kurse vor Ort und gut erreichbar statt.
Liebe Angelika, ich wünsche uns noch viele gemeinsame Jahre und bedanke mich für das Gespräch

 

Fotos.: T. Schmidt

Ausstellungseröffnung in der Bitterfelder Volkshochschule

Am 14. Januar 2017 wurde in der Kreisvolkshochschule in Bitterfeld (Lindenstr. 12a) die Fotoausstellung "In den Straßen von Bitterfeld" eröffnet. Sie zeigt etwa 30 schwarz-weiß Aufnahmen im Stile der amerikanischen Streetfotografie. Geschaffen wurde die Ausstellung von Mitgliedern des "Fotoklubs Bitterfeld", eines Fotokurses der Kreisvolkshochschule. So passte es denn auch sehr gut, dass die Eröffnung der Ausstellung zu Beginn der diesjährigen Dozentenkonferenz der Kreisvolkshochschule am Standort Bitterfeld-Wolfen stattfand. Nicht allein, weil es sich bei den Bildern um die Präsentation von Arbeits- und Lernergebnissen eines Volkshochschulkurses handelt, sondern weil diese Fotos in den Fluren der Volkshochschule dazu beitragen, eine angenehme Lernatmosphäre für alle Kursteilnehmer zu schaffen und zugleich vielleicht auch für die Teilnehmer weiterer Kurse Ansporn sind, sich derartigen Herausforderungen zu stellen.

Die Fotos entstanden im Sommer 2016. Am 4. Juni 2016 trafen sich die Mitglieder der Fotoklubs aus Bitterfeld, Magdeburg und Burg mit Ihrem Leiter Reiner Lorenz und einigen Models um "In den Straßen von Bitterfeld und Wolfen" Straßenszenen und Emotionen im Bild einzufangen. Das ist ihnen hervorragend gelungen. Die Auswahl der Arbeiten der sieben Bitterfelder Fotoklubmitglieder, die nun in der Volkshochschule in Bitterfeld gezeigt werden, zeugt von ausgezeichneter Beherrschung der Kamera sowie von viel Verständnis für Bildaufbau und einem guten Gefühl für Stimmungen.
Für das Jahr 2017 hat sich der Bitterfelder Fotoclub ein umfangreiches Programm vorgenommen. Makros, Bitterfeld bei Nacht und Tiere sollen vor die Linse kommen und es wird eine Bildgeschichte erarbeitet, die die Stadt Bitterfeld im Wandel der Jahreszeiten zeigt. Neue Mitstreiter sind jederzeit willkommen Der Club trifft sich jeden zweiten Samstag 10.00 Uhr in der Kreisvolkshochschule (Lindenstr. 12a, Informationen und Anmeldung unter 03493 33830 bzw. www.kvhs-abi.de, siehe auch www.fotoclub-bitterfeld.de/).
Die Fotoausstellung "In den Straßen von Bitterfeld" ist in den Fluren der Volkshochschule frei zugänglich und kann noch bis Mitte des Jahres während der Öffnungszeiten besichtigt werden.

Dr. Katja Münchow, stellv. Leiterin des IKW

"Interkulturellen Woche 2016" in der Kreisvolkshochschule in Köthen

Mit zwei "Länderabenden" trugen die Mitarbeiter der Köthener Kreisvolkshochschule im Rahmen der "Interkulturellen Woche" zu Völkerverständigung und Abbau von Vorurteilen gegenüber Flüchtlingen bei. Am 28. September berichtete der Köthener Student Dony Kamta Belanov aus seiner Heimat Kamerun. Er gab Einblicke in die Geschichte, die Natur und Kultur seines Heimatlandes, das für viele der Anwesenden sehr weit entfernt und völlig unbekannt ist. Da gab es einerseits viele neugierige Fragen zu Kamerun - zum Beispiel nach der kamerunischen Tracht, die der Redner trug und deren aufwendige Stickornamente eingehend untersucht wurden. Von Interesse für die Köthener Besucher war aber andererseits auch der unbefangene Blick "von außen" auf ihre Heimatstadt. Die vier kamerunischen Studenten der Hochschule Anhalt erzählten ihnen, wie sie ihre Studienheimat Köthen wahrnehmen.

Am 29. September kamen drei junge Kurden aus Syrien in die Volkshochschule. Janko Janko, Mizgin Hamo und Mohammad Sherro brachten den Besuchern an diesem Abend auf unterschiedliche Weise die Heimat der Kurden nahe, die kein eigenes Land haben, sondern als Minderheiten in der Türkei, im Irak, im Iran und in Syrien unter sehr unterschiedlichen Bedingungen leben. Zum Vortrag wurden Videos und Fotos gezeigt und es wurde sogar eine kulinarische Kostprobe gereicht: leckere Spinattaschen, die Mohammad Sherro speziell für alle Gäste gebacken hatte. Beim gemeinsamen Essen gab es dann auch viel Gelegenheit, miteinander zu sprechen - zum Beispiel über die Flucht und darüber, wie es den Gästen in Köthen gefällt und was sie sich für die Zukunft wünschen.

Dr. Katja Münchow, stellv. Leiterin des IKW

DanceCamp-HipHop-Kultur ohne Grenzen

Ein Micro-Projekt im Rahmen des Straßenfestes für Integration und Chancengleichheit am 30. September in Zerbst/Anhalt Am 30. September organisierten viele soziale und kulturelle Einrichtungen im Rahmen der Interkulturellen Woche ein gemeinsames Straßenfest.

In Vorbereitung des Festes organisierte die Kreisvolkshochschule gemeinsam mit der Sekundarschule Ciervisti ein kleines Dance-Camp für Schülerinnen und Schüler mit und ohne Migrationshintergrund.

So traf der ehemalige Weltmeister im Breakdance, Nico Hilger aus Magdeburg, in der Mittagsstunde des Tages in der Schule ein, stellte sein kleines Projekt und die Historie des HipHop vor und bot den Schülerinnen und Schülern das gemeinsame Einstudieren einer kleinen Choreografie an. Diese nahmen dieses Angebot begeistert an, da sie im Vorfeld schon viel von ihrem Tanzlehrer gehört hatten.

Gemeinsam übten Schülerinnen und Schüler fleißig an ihrer kleinen Aufführung, die sie an dem Tag zum Straßenfest präsentieren wollten. Nach viel Schweiß und Lachen zog die kleine Gruppe auf den Festplatz und stellte das gerade Gelernte den anwesenden Gästen und Akteuren mit sehr viel Spaß und Freude vor. Die Freude des gemeinsamen Erlebnisses sprang auch auf die Gäste über und so wurde an diesem Tag viel gemeinsam getanzt, gelacht, gebastelt, gesprochen und gegessen - ungeachtet der Nationalität, der Religion, des Alters oder der Hautfarbe.

Stände mit den verschiedensten Angeboten bereicherten den Tag, tänzerisch und musikalisch präsentierten sich verschiedene Akteure. Geflüchtete brachten Speisen und Tänze aus ihrer Heimat mit.
Die Musikschullehrer der Musikschule Johann-Friedrich-Fasch ließen es sich mit ihren Schützlingen nicht nehmen einige Gitarrenstücke zu spielen. Dies wurde von den anwesenden Gästen auch hoch honoriert. Die KVHS bot für kleine Menschen verschiedenste Masken zum Basteln und Ausmalen. Dieses Angebot fand über den Nachmittag ebenfalls viel Interesse.
Alle Akteure und Gäste waren sich einig, ein solch gemeinsames Fest schafft Verständigung und Toleranz.

Miteinander reden, voneinander erfahren, miteinander leben!

Eine Veranstaltung in Zerbst/Anhalt im Rahmen der Interkulturellen Woche

In den letzten Jahren stieg der Anteil polnischer Bürgerinnen und Bürger, die eine Tätigkeit in Zerbst/Anhalt aufnahmen auf über 600 Personen. Zuerst kamen sie allein, lebten in Wohngemeinschaften über die Woche hier und fuhren an den arbeitsfreien Tagen in die Heimat. Über die Jahre haben sie ihre Familien nachgeholt oder hier Familien gegründet. Die Kinder gehen in Zerbst/Anhalt zur Schule. Die Familien sind dabei sich eine neue Heimat zu schaffen.

Das geschieht nicht im Selbstlauf. Es obliegt auch der einheimischen Bevölkerung, die neuen Mitbürger in der nun gemeinsamen Stadt, willkommen zu heißen. Dieser Aufgabe nahmen sich u.a. auch der Heimatverein der Stadt Zerbst/Anhalt und die Kreisvolkshochschule Anhalt-Bitterfeld gemeinsam an. So gab es bereits mehrere Treffen zum gegenseitigen Kennenlernen. Nun war es an der Zeit, den neuen Mitbürgern die Stadt zu erklären. So wurde ein gemeinsamer Rundgang durch die Stadt geplant.

Es fanden sich bereitwillig Frauen aus dem Heimatverein, die durch ihre langjährigen Erfahrungen als Gästeführerinnen, über umfängliche Kenntnisse zu Historie und Gegenwart der Stadt verfügen. Die Anfragen an polnische Bürgerinnen zu Übersetzungstätigkeiten fanden sofort Gehör. Gemeinsam wurde die Strecke festgelegt.

Am Sonntag, dem 25. September fanden sich nachmittags bei strahlendem Sonnenschein über 30 polnische und einheimische Mitbürger zum Stadtrundgang ein. Aufgeteilt in zwei Gruppen, geleitet von Frau Dagmar Richter mit ihrer Übersetzerin Frau Orzola Richter sowie Frau Uta Heinecke mit Frau Sylvia Schulze erfuhren die Teilnehmenden viel aus der Historie der Stadt, gemeinsamen Schnittstellen in der Geschichte und wichtigen Einrichtungen für das leben in Zerbst. Einen besonderen Höhepunkt bildete die Besichtigung der Stadthalle, mit ihrer historischen Bedeutung und ihrer heutigen Funktion als kulturelles Zentrum.

Ausstellung der Montagsmaler

Am 29. September eröffnete Dr. Wolfgang Erbe, Leiter der Kreisvolkshochschule Anhalt-Bitterfeld, in der Außenstelle in Wolfen (im Heinrich-Heine-Gymnasium) die Ausstellung der Montagsmaler. Der Musiker Orlando Carmona Garcia lenkte mit einem furiosen Trommelstück den Akzent auf die beeindruckenden Bilder der Hobbymaler. Als künstlerische Leiterin dieses Malkurses erklärte Thekla Stanisch die ausgeführten Techniken und beschrieb mit einem Schmunzeln auch einige Besonderheiten bei der Entstehung dieser Arbeiten. Mit dieser Ausstellung zeigen die kreativen Frauen, welches große Pensum sie innerhalb eines Jahres in ihrem Kurs bewältigen. Nun können sie stolz auf ihre Bilder sein. Das wurde auch von den vielen Besuchern zum Ausdruck gebracht. Im Einzelnen waren Porträts, Landschaftsmalereien, Stillleben sowie gezeichnete Gedichte in unterschiedlichen Techniken vertreten.

 

IKW bei der Interkulturellen Woche 2016

Seit vielen Jahre gibt es Ende September in der Bundesrepublik die "Interkulturellen Woche". Seit einigen Jahres beteiligen sich Einrichtungen des Institutes für Kultur und Weiterbildung (IKW) an den Aktivitäten. In diesem Jahr bot das IKW ein buntes Gesamtprogramm mit insgesamt acht Veranstaltungen in Bitterfeld, Köthen und Zerbst an. Hier einige Impressionen von den Veranstaltungen in Bitterfeld. In Bitterfeld gab es drei Angebote.

Am 26. September fand eine Informationsveranstaltung mit dem Titel "Chancen für Flüchtlinge auf dem Arbeitsmarkt" statt, zu der die Kreisvolkshochschule eingeladen hatte. Eine Mitarbeiterin der KomBA und eine Vertreterin der AG Willkommen standen als kompetente Beraterinnen Rede und Antwort auf die Fragen der erschienenen Flüchtlinge. Es ging um die Anerkennung von Abschlüssen, um Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, um Maßnahmen zur Förderung und Unterstützung (beispielsweise auch um die Frage, wo man während des Deutsch- und Integrationskurses seine kleinen Kinder betreuen lassen kann). Über 30 Gäste aus Afghanistan, Syrien und anderen Herkunftsländern nutzten die Gelegenheit, sich zu informieren.
Der Nachmittag des 27. September stand unter dem Motto "Musik überwindet Grenzen". Kreisvolkshochschule, Galerie am Ratswall und Musikschule Bitterfeld hatten gemeinsam Flüchtlinge und Bitterfelder eingeladen, miteinander zu musizieren. Etwa 40 Musikfreunde kamen, darunter eine große Gruppe aus Afghanistan und eine Gruppe aus Syrien. Den Anfang machten Lehrer und Schüler der Musikschule Bitterfeld (René Mangliers, Dr. Cornelia Toaspern, ein Flötenensemble mit Daniela Apostol-Kramarz und ein Gitarrenduo). Der Pianist René Mangliers eröffnete mit einem Stück von Chopin als Beispiel für "klassische Musik" aus unserem europäischen Kulturkreis. Anschließend sang er mit allen Anwesenden einen Kanon - ohne Worte. Sprachbarrieren gab es dabei nicht - aber gemeinsam viel Spaß, denn den Gesang musste man mit Gesten unterstützen. Der "Damm war gebrochen" und anschließend wurde gemeinsam gesungen, getanzt und mit Orlando Carmona Garcia getrommelt. Tsegazgi Gebremichael aus Eritrea stellte sein "Krar" (ein typischen Zupfinstrument aus seiner Heimat) vor, das er selbst gebaut hat. Es gab auch viele spontane Musikbeiträge. Alle Teilnehmer hatten viel Spaß und kamen miteinander ins Gespräch (zum Beispiel äußerten einige der jungen Afghanen Interesse, Musikunterricht an der Musikschule zu erhalten). Vielfach wurde der Wunsch geäußert, solch eine Veranstaltung noch einmal anzubieten. Am 29. September konnte man in der Kreisvolkshochschule "über den (eigenen) Tellerrand schauen" und gemeinsam kochen. Eingeladen waren Einwohner aus Bitterfeld und Umgebung sowie Flüchtlinge, die zur Zeit in Bitterfeld leben. Die Anwesenden bereiteten unter Anleitung von zwei Kursleiterinnen, Amal Khabbazeh und Silke Reinsch, gemeinsam (einfache) Gerichte aus ihrem Kulturkreis zu. Für Deutschland stand da zum Beispiel ein Kartoffelsalat auf dem Speiseplan und - entsprechend der herbstlichen Jahreszeit - eine Kürbissuppe. Mit Amal Khabbazeh konnte man den "Petersiliensalat" Taboulé oder beispielsweise Fatayer, eine Art "Teigtaschen", herstellen. Anschließend wurde gemeinsam "getafelt". Dabei gab es viel Gelegenheit, miteinander zu sprechen und zu scherzen. Es war für alle Beteiligten ein sehr angenehmer Abend, bei dem es gelang, Berührungsängste abzubauen und sich gegenseitig besser kennenzulernen. Schließlich sei noch festgehalten: Allen hat es ausgezeichnet geschmeckt!

Dr. Katja Münchow, stellv. Leiterin des IKW

 
 

Verschiebung der Aktion „3000 Schritte“

WÜRZE-WEIBER-WOHLGEFALLEN auf 15. Oktober 2016

Am 17. September wollten wir mit Ihnen gemeinsam zum 10. Mal die Stadt Zerbst/Anhalt

thematisch erkunden, doch es war der Tag an dem es regnete.

So ließen wir diesem lang ersehnten Nass den Vortritt. Nun hoffen wir auf gutes Wetter am
Samstag, dem 15. Oktober um 14 Uhr auf dem Markt in Zerbst/Anhalt (vor der Tourist-Information)
Über Ihr Interesse, auch an diesem Tag, freuen sich die Mitarbeitenden der Tourist-Info der Stadt Zerbst/Anhalt
und der Kreisvolkshochschule ABI am Standort Zerbst/Anhalt.

Interkulturelle Woche 2016 (25.9.-1.10.16)

Gemeinsames Programmangebot der Einrichtungen im Institut für Kultur und Weiterbildung Anhalt-Bitterfeld zur Interkulturellen Woche 2016

Mi., 21.9.2016, 14 Uhr (Kraftwerksiedlung in Bitterfeld):
Beteiligung der Kreisvolkshochschule am Kinderfest in der Kraftwerksiedlung in Bitterfeld (Veranstalter: Euro-Schulen Bitterfeld/Wolfen gGmbH)

So., 25.9.2016, 14 Uhr (Zerbst/Anhalt, Treff: Schloßfreiheit):
"Gestern & Heute - unsere Stadt gemeinsam erkunden!", Stadtrundgang durch Zerbst/Anhalt (spezielles Angebot für polnische Mitbürgerinnen und Mitbürger, Veranstalter: Zerbster Heimatverein e.V., Internationaler Förderverein Katharina II. Zerbst e.V., Internationale Fasch-Gesellschaft e.V., Förderverein Schloss Zerbst e. V. und Kreisvolkshochschule Anhalt-Bitterfeld am Standort Zerbst/Anhalt)

Mo., 26.9.2016, 17 Uhr (Bitterfeld, Kreisvolkshochschule, Lindenstr. 12 a):
"Chancen für Flüchtlinge auf dem Arbeitsmarkt" (Infoveranstaltung zu Abschlüssen, Aus- und Weiterbildung, Maßnahmen zur Förderung und Unterstützung), Dozentin: Dagmar Trotzka (Agentur für Arbeit, Beauftragte für Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt)

Di., 27.9.2016, 17 Uhr (Bitterfeld, Galerie am Ratswall):
Musik überwindet Grenzen (Workshop, interkultureller Musiknachmittag), gemeinsames Angebot der Kreisvolkshochschule, der Galerie am Ratswall und der Musikschule Bitterfeld

Mi., 28.9.2016, 17 Uhr (Bitterfeld, Kreisvolkshochschule, Lindenstr. 12 a):
Über den (eigenen) Tellerrand geschaut (Workshop, "interkulturelles Kochen")

Mi., 28.9.2016, 17.30 Uhr (Köthen, Kreisvolkshochschule, Siebenbrünnenpromenade 31):
Von Köthen in die Welt - Meine Heimat Kamerun. Studierende der Hochschule Anhalt stellen ihr Heimatland vor.

Do., 29.9.2016, 17.30 Uhr (Köthen, Kreisvolkshochschule, Siebenbrünnenpromenade 31):
"Kurdischer Abend" - Geflüchtete erzählen von ihrer Heimat Kurdistan und bieten typische Speisen zum Kosten an

Fr., 30.9.2016, 14-18 Uhr (Zerbst/Anhalt, am "Dicken Turm"):
Beteiligung der Kreisvolkshochschule und der Musikschule Zerbst an der zentralen Veran-staltung des Landkreises Anhalt-Bitterfeld zur Interkulturellen Woche, "Zerbst verbindet", Straßenfest für Chancengleichheit und Integration

Eintritt frei!
Veranstalter: Institut für Kultur und Weiterbildung Anhalt-Bitterfeld:

  • Kreisvolkshochschule Anhalt-Bitterfeld
  • Kreismusikschulen in Bitterfeld, Köthen und Zerbst/Anhalt
  • Galerie am Ratswall (Ratswall 22 in Bitterfeld)

Ein abwechslungsreiches Programm

Die Kreisvolkshochschule Anhalt-Bitterfeld bietet auch in diesem Herbst wieder ein abwechslungsreiches Programm für alle, die sich gesundheitsbewusst und sportlich betätigen wollen.

Die Kurse sind für alle Altersklassen geeignet.
Ebenso können sich Männer für Wirbelsäulengymnastik, Nordic Walking, Rücken-Fit, Aerobic, „Pilates - Yoga - Tai Chi“  oder „Wahrnehmen-Entspannen-Bewegen für Senioren“ anmelden. Die Kurse finden in Bitterfeld, Wolfen, Sandersdorf, Brehna, Muldenstein, Raguhn und Bobbau zu verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Tagen statt.
Auch wenn manche Kurse schon laufen, ist ein „Seiteneinstieg“ möglich.

Wenn Interesse besteht, kann unter 03493 / 33830 angerufen werden. Gemeinsam mit den Mitarbeitern der KVHS wird der passende Kurs herausgesucht.

Wir freuen uns auf Sie!

Hoffest für die ganze Familie zum Tag des offenen Denkmals

Der Hof des denkmalgeschützten Gebäudes Ratswall 22 verwandelte sich zum Tag des offenen Denkmals 2016 in einen „Festplatz“. Die Galerie am Ratswall, die Kreisvolkshochschule und die Musikschule hatten gemeinsam ein vielseitiges, unterhaltsames Programm vorbereitet. 10 bis 16 Uhr standen Haus und Hof für die Besucher offen und jeder konnte etwas erleben. Für die Kleinen gab es beispielsweise Schminken, Ballonmodellieren und verschiedene Spiele. Sie durften auf dem Pflaster oder auf Papier malen und besonderen Spaß bereitete ihnen – wie auch einigen Erwachsenen – das kreative Gestalten phantasievoller und farbenfroher „Blumenkästen“. Kunstinteressierte hatten Gelegenheit, die Ausstellungen von Regina Conrad (Berlin) und Herbert Ruland (Bitterfeld) zu besichtigen. Bei einer Führung konnte man die Musikschule „Gottfried Kirchhoff“ kennen lernen und Musikschüler der Musikschule gaben bei einem Konzert Kostproben ihres Könnens. Für das leibliche Wohl sorgten die Eltern der Musikschule mit einem leckeren Kuchenbuffet.

Es war ein schöner, abwechslungsreicher Tag, der dazu beitrug die Aufmerksamkeit der Besucher auf das Anliegen des Denkmalschutzes im Allgemeinen und auf das Gebäude Ratswall 22 im Besonderen zu lenken. Wir freuen uns, in diesem historischen Haus arbeiten und lernen zu dürfen und hoffen, dass dieses charmante, mehr als hundertjährige Gebäude bald auch im Innern moderner, angenehmer und ansprechender wird. Der Landkreis und das IKW bereiten derzeit dafür einen Antrag auf Fördermittel der EU vor.

Dr. Katja Münchow, IKW

 
 

Neue Computer-Kurse starten ab sofort - Umfangreiches Kursangebot

Für alle, die ihre PC-Kenntnisse auf den neuesten Stand bringen und Neues erfahren möchten, bietet die Kreisvolkshochschule Anhalt-Bitterfeld auch in diesem Herbst wieder ein umfangreiches Programm. So kann man neben dem allgemeinen Umgang mit dem PC und WINDOWS sowie MS-Office-Programmen, auch Sicherheit im Internet und die Handhabung von Smartphone und Tablet-PC erlernen. Jeder Kursteilnehmer hat seinen eigenen Computerarbeitsplatz. Unsere Dozenten betreuen Sie während der Kurse individuell und ermöglichen Ihnen so Ihr Lerntempo selbst zu bestimmen. Falls Sie einen tragbaren Computer (Laptop) besitzen, können Sie diesen gerne zu unseren Kursen mitbringen.

Für Kurz-Entschlossene starten bereits in wenigen Tagen interessante Lehrgänge. Ab 5. September können Anfänger alles über die Grundlagen und ersten Schritte am PC erfahren. WINDOWS 10 und eine Einführung in das Internet gibt es ab 6. September. Aber auch Fotobearbeitung und Filmerstellung sind wieder im Programm.

Bei Interesse freuen sich die Mitarbeiter der KVHS über Ihren Anruf unter 03493 / 33830.


Wir laden ein! 3000 Schritte extra

Unter dem Motto: „Würze, Weiber, Wohlgefallen“
am 17. Sept. 2016 um 14 Uhr ab Markt in Zerbst/Anhalt
Zum 10. Mal in Folge gibt es die Auflage der einst als Gesundheitsförderung ins Leben gerufenen Aktion.
Die Jubiläumsveranstaltung in diesem Jahr findet wieder als Gemeinschaftsaktion der Kreisvolkshochschule Anhalt-Bitterfeld am Standort Zerbst und der Tourist-Information der Stadt Zerbst/Anhalt statt. Mindestens 3000 Schritte werden es auch dieses Mal sein, die zurück gelegt werden müssen um Geist und Gemüt anzuregen und gleichzeitig die Gesundheit zu fördern.
An 10 unterschiedlichen Standorten warten „Eingeweihte“, die dem Thema entsprechend über mehr oder weniger bekannte Geschehnisse berichten, über Erinnerungen plaudern oder gar Geheimnisse verraten.
Man darf gespannt sein, was es mit „Würze, Weibern und Wohlgefallen“ auf sich hat. Was dem Leben alles „Würze“ gibt, darüber darf im Vorfeld gern schon mal spekuliert werden und was für Wohlgefallen sorgt, darüber erst recht…. .Spätestens am Ende des langen Spaziergangs in der Stadtmitte, werden es die Teilnehmer besser wissen. Schon jetzt freuen sich die Veranstalter als auch alle ehrenamtlich Mitwirkenden auf viele neugierige Gäste.
Bei Kaffee, Kuchen und etwas mehr…. kann dann wie immer über das Erlebte gelacht, geredet, gescholten oder gelobt werden. Alle die mitkommen möchten sind herzlich eingeladen.
Die Teilnahme ist kostenfrei, aber garantiert nicht umsonst!

talentCAMPus Leben 2050 - Meine Zukunft in Bitterfeld Wolfen

Ferien-Workshop mit der Kreisvolkshochschule, 11.-15.7.2016

„Kultur mach stark“ - dieses vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierte Programm ermöglichte es der Kreisvolkshochschule Anhalt-Bitterfeld gemeinsam mit Bündnispartnern in den Ferien einen Workshop, den talentCAMPus für Kinder und Jugendliche, anzubieten.

In der Woche vom 11. bis 15. Juli trafen sich im Bitterfeld-Wolfener Rathaus etwa 20 Jungen und Mädchen und gingen der Frage nach, wie das Gelände um das historische Rathaus im Jahre 2050 aussehen könnte? Bei Foto-Safari und Führung lernten sie dieses Areal zunächst kennen. Im Rathaus kann man sogar im Sommer Schlittschuh fahren, was allen Beteiligten viel Spaß machte.

Es wurde eine spannende, kreative und lustige Woche. Das Ergebnis präsentiert sich überraschend bunt: eine Spielburg, ein Autokino, eine „grüne Oase“ – das sind nur einige der vielen kreativen Ideen, die die jungen „Zukunftsarchitekten“ entwickelten und mit Buntstiften, Wasserfarben, Suralin, Papier, Klebstoff und vielen Naturstoffen schon einmal im Modell erstehen ließen, welches bei der WBG besichtigt werden kann.

Ihre Erlebnisse und Erkenntnisse haben die Jungen und Mädchen aber auch in einen Film festgehalten, den Sie hier ansehen können:

 

„Lernen mit allen Sinnen“ beim 17. Lernfest in Werkstatt der Lebenshilfe

Unter diesem Motto stand am 22. Juni das diesjährige Lernfest, das die  Kreisvolkshochschule Anhalt-Bitterfeld (KVHS) in der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) der Lebenshilfe Köthen gemeinnützige GmbH organisierte. Seit 17 Jahren besteht eine enge Zusammenarbeit beider Köthener Einrichtungen, die alljährlich beim Lernfest ihren ganz besonderen Höhepunkt erreicht. Nach den einführenden Worten von  WfbM-Leiter Axel Bernhardt und KVHS-Leiter Dr. Wolfgang Erbe beeindruckte Hagen Meinecke mit der Rezitation eines eindringlichen Friedensgedichts von Joseph Reding, das den feierlichen Rahmen der Veranstaltung unterstrich.

 Doch bevor ein Fest des Lernens gefeiert werden kann, muss natürlich gelernt werden! Kursleiterinnen der Köthener Volkshochschule üben mit den z. T. mehrfach beeinträchtigten Teilnehmern, den Beschäftigten der WfbM, in 16 wöchentlich stattfindenden Kursen als „arbeitsbegleitende Maßnahme“ das Lesen, Schreiben und Rechnen. Sie  befassen sich aber auch mit ganz speziellen Aufgaben, die sowohl für ihre Arbeit als Beschäftigte der Werkstatt als auch für den Umgang mit alltäglichen Belangen wichtig sind.

 

Beim Lernfest durchläuft jeder Teilnehmer vier Stationen, an denen das in den Kursen  Gelernte auf den Prüfstand gestellt wird. Dazu hatten die Kursleiterinnen äußerst ideenreich  Quiz, Lückentexte, Beobachtungs- oder Rechenaufgaben in mehreren Schwierigkeitsgraden vorbereitet, die von den Werkstattmitarbeitern entsprechend ihrer individuellen Fähigkeiten gelöst werden sollten.

 

Gisela Hrzan stellte beim „Besuch im Zoo“ den Leipziger Tierpark und seine Besucherattraktionen vor. Dabei galt es z. B. Futtermengen für Löwe und Antilope zu berechnen. Auch das Erkennen von Tierlauten war eine spannende Übung, bei der viel gelacht werden konnte. Ähnlich „tierisch“ ging es an der Lernstation „Im Wald“ von  Brigitta Elze zu. Hier gab es neben Tipps zum umweltgerechten Verhalten im Wald ein Quiz zu Flora und Fauna, wie man sie in der Köthener Fasanerie bei einem Spaziergang antreffen kann. Dabei zeigte sich Frau Elze begeistert vom Allgemeinwissen Ihrer Schüler.

„Rund um die Kartoffel“ ging es bei Petra Linkohr. An einer echten Kartoffelpflanze erklärte sie deren Nutzung als Lebensmittel, was sie später in einem Wissensquiz abfragte. Entdeckendes Lernen war ebenfalls groß geschrieben bei den physikalischen Experimenten, die Kursleiterin Monika Winkler vorbereitet hatte. Ob bei „Zauberfisch“, der durch die eigene Körperfeuchtigkeit zum „Leben“ erweckt wurde, oder bei „Flaschengeist“, „Heronsbrunnen“ und „Wellenbad“ – spielerisch veranschaulichte sie, wie physikalische Kräfte wirken. Die ehemalige Lehrerin war positiv überrascht, wenn ihr einige Teilnehmer sogar die wissenschaftliche Begründung nennen konnten. Solche Momente sind dann besonders beglückend für die Kursleiterinnen, da ihnen dann bewusst wird, wie erfolgreich ihre Lehrtätigkeit im vergangenen Schuljahr war.

 

Nachdem die weit über 100 teilnehmenden Mitarbeiter der WfbM alle Lernstationen durchlaufen hatten, ging das 17. Lernfest seinem Ende entgegen, das dank der engagierten Mitwirkung der vier Kursleiterinnen und der Unterstützung insbesondere von Uta Aehlig vom sozial begleitenden Dienst der WfbM wieder zu einem Höhepunkt für alle Beteiligten wurde.

 

Andreas Gossert, Kreisvolkshochschule Anhalt-Bitterfeld

IKW beim Vereins- und Familienfest in Wolfen

 

Zum Vereins- und Familienfest der Stadt Bitterfeld-Wolfen gab es am ersten Juni-Wochenende ein attraktives Bühnen- und Rahmenprogramm für Groß und Klein. Auf dem Festgelände hinter dem Rathaus präsentierten sich Vereine und Einrichtungen aus Bitterfeld-Wolfen. An einem der Stände stellten die Bitterfelder Kultur- und Bildungseinrichtungen des IKW ihr Angebot vor. Bei ersten Versuchen an einem Instrument - beispielsweise auf der Trommel - kam bei so manchem kleinen Besucher Lust auf, in der Musikschule mehr zu lernen. Im Gespräch mit den Mitarbeiterinnen konnte man sich über das aktuelle Kursangebot der Kreisvolkshochschule oder zum Veranstaltungsplan der Galerie am Ratswall informieren.

Katja Münchow, stellv. Leiterin des IKW

Spannende Diskussion zum Thema Integration nach Filmvorführung

Europawoche

Spannende Diskussion zum Thema Integration nach Filmvorführung

Lautes Lachen erfüllte am 30. Mai den historischen Hörsaal im Bitterfeld-Wolfener Rathaus. Die Kreisvolkshochschule (IKW Anhalt-Bitterfeld) hatte zur Filmvorführung eingeladen und den Streifen mit Bedacht gewählt. "Monsieur Claude und seine Töchter" ist eine Komödie, die 2014 die Kinosäle füllte und auch nach Wolfen lockte der Film mehr als 150 Zuschauer.

Erzählt wird die Geschichte der Familie Verneuil in Frankreich. Claude und Marie Verneuil haben vier erwachsenen Töchtern, die - zum Leidwesen beider - ihre Herzen nicht etwa einem katholischen Franzosen schenkten, sondern einem jüdischen Geschäftsmann, einem muslimischen Rechtsanwalt, einem chinesischstämmigen Banker und einem Schwarzen Schauspieler von der Elfenbeinküste. Kulturen stoßen aufeinander. Die Verwirrungen sind groß und werden mit viel komischer Mimik und Gestik durchgespielt. Bei allem Humor - den Zuschauern dürfte der sehr aktuelle, ernstzunehmende Hintergrund der Geschichte nicht verborgen geblieben sein: Integration der von Vertreibung und Migration betroffenen Einwanderer nach Europa ist eine der großen Herausforderungen vor denen die Europäische Gemeinschaft im 21. Jahrhundert steht.

Nach der Filmvorführung wurde dieses Thema in einem Podium bestehend aus einer Syrerin und drei Syrern, einem Inder, einer Russin und einer Afghanin diskutiert. Das Publikum wurde ebenfalls einbezogen. "Glaubt Ihr, dass Deutschland den Zustrom bewältigen wird - wenn drei Millionen Menschen und mehr kommen?" fragte einer der jungen Männer. Die Antwort auf eine solche Frage ist nicht einfach. "Ihr müsst helfen", kam die Aufforderung aus dem Publikum. "Der Gesetzgeber solle das Erlernen der Sprache fördern", wurde gefordert. Doch vor allem waren sich die Anwesenden einig: Wer vor Krieg und Verfolgung flieht, muss Aufnahme finden. "Wir schaffen das", zitierte eine Teilnehmerin und erntete zustimmenden Applaus.

Katja Münchow Stellv. Leiterin des IKW

 

"Neue Heimat - meine Heimat?" Begegnungen rund um eine Ausstellung

 

Zum Auftakt der Europawoche widmete sich die Kreisvolkshochschule Anhalt-Bitterfeld am 2. Mai 2015 einer ausgesprochen wichtigen und hochaktuellen Frage: Wie kann Integration gelingen? Die Organisatoren der bundesweiten "Europawoche" hatten diese Frage bewusst in den Fokus gerückt und ausdrücklich dazu angeregt, Veranstaltungen zum Thema "Flucht und Migration im 21. Jahrhundert - Europas Verantwortung in der Welt" zu organisieren. Die Mitarbeiter der Volkshochschule, die seit Ende letzten Jahres Deutschkurse anbieten und wissen, wie engagiert sich die Flüchtlinge darum bemühen, unsere Sprache zu erlernen, um in Deutschland Fuß fassen zu können, griffen das Thema gern auf. Gemeinsam mit dem Frauenzentrum Wolfen organisierten sie eine anregende und aufschlussreiche Begegnung in den Räumen der Volkshochschule in Bitterfeld, Lindenstr. 12a. Gekommen waren Kursteilnehmer und Teilnehmerinnen der Volkshochschule, darunter viele Frauen und Männer aus Syrien, Afghanistan, Benin, Burkina Faso und dem Kosovo.
10 Uhr wurde die Ausstellung "Neue Heimat - meine Heimat?" eröffnet. Sie erzählt von einem Projekt des Frauenzentrums Wolfen und dokumentiert drei Beispiele gelungener Integration. Frau Meinhardt vom Frauenzentrum stellte das Projekt und die Ausstellung vor.
Eine der Frauen, deren Weg in der Ausstellung nachgezeichnet wird, ist Tatjana Krawtschenko aus der Ukraine. Sie erinnerte sich, wie es ihr gelang, sich in Deutschland ein neues Leben aufzubauen. Das war nicht einfach, doch zunehmende Deutschkenntnisse und Erfahrungen aber auch die Unterstützung durch Freunde und von offizieller Seite halfen, sich zu integrieren. Die Arbeitsagentur finanzierte eine Umschulung zur Physiotherapeutin und heute ist Frau Krawtschenko glücklich "angekommen". Wolfhild Freisleben, die mehrere Deutschkurse an der Volkshochschule betreut, berichtete anschließend von ihren Erfahrungen. "Es ist unbedingt notwendig, dass man die Sprache, die man erlernen möchte, spricht", betonte sie.
Dazu gab es bald Gelegenheit. Nachdem der seit vielen Jahren in Bitterfeld ansässige Kubaner Orlando Carmona Garcia mit einem Mega-Trommelsolo die Ausstellungseröffnung beendet hatte, ging es gemeinsam in die Küche des Hauses zum "interkulturellen Kochen". Fremdländisches stand auf dem Speiseplan: Rote Beete-Salat aus Armenien, Watch? (Reis mit Bohnen und scharfer Soße) aus Benin, Tabbouleh (ein frischer Salat mit viel Petersilie), Ful (eine Speise mit Bohnen), Falafel (frittierte Bällchen aus pürierten Kichererbsen) und Baba ganoush (Auberginen-Sesam Paste) aus Syrien - aber auch der typisch deutsche Kartoffelsalat. Ihn gibt es, so erfuhren die Gäste, in vielen Varianten und er gehört zu Familien- und Grillfesten einfach dazu - beispielsweise Heiligabend. Bei der Zubereitung der Speisen machten alle mit und trauten sich sogar an unbekannte Rezepte. So rührten beispielsweise zwei Syrerinnen den Kartoffelsalat an und zwei Bitterfelderinnen schnippelten die Zutaten für den syrischen Tabbouleh-Salat. Das Sprachgewirr war international und der Raum duftete nach exotischen Gewürzen. Beim gemeinsamen Mittagsmahl mundete es allen ausgezeichnet. Das Wichtigste aber waren die Gespräche. Sie drehten sich um Essen und Trinken, aber auch um Herkunft und Integration und natürlich um die (neue) Heimat.
Katja Münchow, Stellv. Leiterin des IKW

IKW beim "Seniorenmarkt" in Bitterfeld

 

Die "Galerie am Ratswall", die Kreisvolkshochschule (KVHS) und die Musikschule "Gottfried Kirchhoff" stellten am 3. Mai in Bitterfeld den Besuchern des "Seniorenmarktes" gemeinsam ihre Angebote vor. Bei herrlichem Sonnenschein fanden viele Bitterfelder und Gäste aus der Region den Weg zum Markt. Am Stand des IKW konnten Sie sich über das aktuelle Programm informieren und sich beraten lassen. Großes Interesse fand das "IKW-Puzzle". Unter den Teilnehmern werden ein Konzertbesuch in der Galerie, die Teilnahme an einem Vortrag in der KVHS und ein Schnupperkurs im Chor der Musikschule verlost. Die Gewinner werden demnächst bekannt gegeben. Katja Münchow Stellv. Leiterin des IKW

IKW - Überall im Landkreis Anhalt-Bitterfeld

Ausstellungseröffnung im Gebäude der Kreisvolkshochschule in Köthen

Am 29. April 2016 wurde in der Kreisvolkshochschule in Köthen die Fotoausstellung "IKW - Überall im Landkreis" eröffnet. Das Team der Volkshochschule hatte zur Dozentenkonferenz eingeladen und nutzte die Gelegenheit, um die anwesenden Kursleiter und Kursleiterinnen mit einer neuen Ausstellung in den Räumen der Köthener Volkshochschule bekannt zu machen.
Der Leiter des IKW, Dr. Torsten Hentschel, erläuterte zur Eröffnung Thema und Anliegen der Ausstellung: Überall in Anhalt-Bitterfeld sind die im IKW vereinten Kultur- und Bildungseinrichtungen des Landkreises aktiv - die Kreisvolkshochschule mit ihren Standorten in Bitterfeld, Köthen und Zerbst, die drei Musikschulen unseres Landkreises und die Galerie am Ratswall. Ziel der Ausstellung ist, mit fotografischen Arbeiten das IKW und seine Einrichtungen sowie das neue, Mitte 2014 eingeführte IKW-Logo vorzustellen. Die Ausstellung wandert daher auch im Landkreis. Sie wurde am 11. Mai 2015 erstmals in Bitterfeld, in der Geschäftsstelle des IKW, gezeigt. Im September 2015 kam sie nach Zerbst, in das Gebäude, in dem die Volkshochschule und die Musikschule gemeinsam untergebracht sind. Nun ist die Fotoausstellung im Gebäude der Kreisvolkshochschule in Köthen zu sehen, ehe sie im Juni ins Köthener Schloss umzieht, wo sie zum Beispiel während des IKW Kultur open am 18.6.2016 besichtigt werden kann. Dr. Katja Münchow, stellvertretende Leiterin des IKW und Mitwirkende bei der Erarbeitung der Ausstellung, sagte anschließend einige Worte zur Entstehungsgeschichte, zu den Fotografen und zu den Bildern. Sie hob hervor, dass es sich auch und vor allem um ein "Bildungsprojekt" handelt. Die Ausstellung entstand im Rahmen eines KVHS-Fotokurses bei Reiner Lorenz, einem Kursleiter, mit dem die Volkshochschule schon viele Jahre zusammenarbeitet. Sechs Hobbyfotografen stellten sich der anspruchsvollen Aufgabe und schufen in insgesamt nur vier Veranstaltungen zwischen November 2014 und Februar 2015 die insgesamt 41 Arbeiten, die nun in Köthen besichtigt werden können. Das Konzept, konnte sie feststellen, ist aufgegangen. Die Teilnehmer haben viel gelernt: wie man eine Ausstellung konzipiert und ein Thema umsetzt, wie man seinen Fotoapparat richtig einsetzt, wie man Fotos bearbeitet und Collagen erstellt und nicht zuletzt, wie man eine Ausstellung präsentiert. Zugleich ist es aber auch gelungen, das IKW mit seinen fünf Einrichtungen und seinem Logo - im wahrsten Sinne des Wortes - "in den Fokus zu rücken". Wer sich die Ausstellung ansieht, kommt an dem regenbogenfarbigen Logo nicht mehr vorbei. Es steht für Dynamik und Kreativität und lässt viel Raum für Interpretationen. Das widerspiegelt auch die Ausstellung: Sie ist bunt und vielfältig und verfolgt mehrere kreative Ansätze. Das "einigende Band" in dieser Ausstellung ist das Logo. Es schlängelt sich durch die gesamte Ausstellung - und eigentlich durch Anhalt-Bitterfeld, denn ein Kenner unseres Landkreises erkennt sofort die Städte Bitterfeld, Köthen und Zerbst und vielleicht auch die Gebäude und einige der Lernenden der Kreisvolkshochschule, der Musikschulen und der Galerie.

 

IKW Kultur open - Samstag, 18. Juni 2016, 13 Uhr Köthen, Schloßplatz

 

IKW und Partner laden Sie ein!

Institut für Kultur und Weiterbildung Anhalt-Bitterfeld (IKW):

  • Galerie am Ratswall (Bitterfeld)
  • Kreisvolkshochschule Anhalt-Bitterfeld (Bitterfeld, Köthen, Zerbst)
  • Musikschule "Gottfried Kirchhoff" (Bitterfeld)
  • Musikschule "Johann Sebastian Bach" (Köthen)
  • Musikschule "Johann Friedrich Fasch" (Zerbst)


Schirmherr: Uwe Schulze, Landrat

Ab 13 Uhr bis in die Abendstunden:
Open-Air-Konzert der drei Kreismusikschulen, der Kreisvolkshochschule und unserer Partner auf zwei Bühnen mit:

  • dem Modernen Blasorchester Jever
  • dem Landesensemble der Blechbläser Sachsen-Anhalt
  • dem Landesgitarrenorchester
  • einem "Streit der Wortarten" und
  • einer "gesungenen Englischstunde"
  • und vielen weiteren Höhepunkten


Rahmenprogramm:
Musikschulflohmarkt, Kreativangeboten, Kinderschminken mit Schmiraculix, Hüpfburg, Kutschfahrten, Ausstellungen, Besichtigung der Köthener Musikschule, Überraschungsgäste u. v. m.

Schöpferische Hände treffen sich und gestalten schöne Dinge

Als Auftakt zu einem Kreativ-Kurs trafen sich interessierte Frauen am Samstag, den 19.03. um mit der Dozentin Frau Müller Osterschmuck aus Filz herzustellen. Die Vielfalt an Ideen war groß, die Kursleiterin brachte eine kleine Auswahl mit. Schnell entschieden sich die Frauen, was sie filzen wollten. Die eine oder andere hatte schon Erfahrung. Für die Ungeübten erklärte Frau Müller  den Vorgang des Nass- und auch des Trockenfilzens. Dann ging es los. Mit nassen Händen kneteten, walkten, formten die Teilnehmer ihr Material.

Während die Hände sich flink bewegten, besprachen die Teilnehmer die Möglichkeiten sich regelmäßig zu treffen. Da alle Frauen schöpferisch sind und die verschiedensten Formen von Handarbeiten ausführen, lag die Idee nahe gemeinsam zu arbeiten.
Die Zeit war viel zu schnell vorbei. Aber alle hielten am Schluss ihr eigenes kleines Schmuckstück - ob mit oder ohne direkten österlichen Bezug – in den Händen.

 

Am 9. April geht der Kreativ-Kurs mit Frau Müller weiter. Diesmal dreht sich alles um Hand- und Bastelarbeiten entsprechend Ihren Wünschen. Schnuppern Sie doch einfach mal `rein!

Internationaler Frauennachmittag in Zerbst/Anhalt

 

Am 20. März 2016 um 14.30 Uhr in Zerbst/Anhalt, Friedrich-Ludwig-Jahn-Str. 5 Wenn zwei Menschen etwas voneinander erfahren wollen, dann müssen sie miteinander reden. Und einander gut zuhören. Das ist gerade dann besonders wichtig, wenn sie unterschiedlich leben, wenn also zum Beispiel jeder einer anderen Religion angehört oder aus einem anderen Land kommt. Miteinander Reden über Dinge, die unser Leben betreffen und Erfahrungen austauschen, das brauchen wir, um voneinander zu lernen! In diesem Sinne möchten die Frauen der historischen Zerbster Vereine, sozialer Institutionen, der Musikschule Johann Friedrich Fasch und der Kreisvolkshochschule Anhalt-Bitterfeld am Standort Zerbst/Anhalt die Gelegenheit nutzen, mit Frauen verschiedener Nationalität, ins Gespräch zu kommen und aus ihrem Leben zu erfahren und vielleicht auch die eine oder andere Gemeinsamkeit zu entdecken. Wir freuen uns auf alle Frauen, die über den "Tellerrand" schauen und Interesse an ihren Mitmenschen zeigen und mit ihnen gemeinsam den Nachmittag verbringen möchten.

Deutsche, Wolgadeutsche, Syrer und Afghanen tanzten auf wolgadeutscher Hochzeit in Zerbst/ Anhalt

Egal in welcher Ecke unseres schönen Planeten Erde, wenn zwei Menschen den Bund fürs Leben schließen, dann wird meist ausgiebig mit Familie, Freunden und Nachbarn gefeiert. Dabei haben sich im Laufe der Menschheitsgeschichte in den verschiedenen Ländern auch unterschiedliche Hochzeitsbräuche herausgebildet, die zum Teil bis heute gepflegt werden. Auch die Geschichte dieser Traditionen spiegelt ein Stück des Lebens unserer Vorfahren wieder, sodass sie auch für die jetzige Generation durchaus von Interesse ist.
Eine Wolgadeutsche Hochzeit, so wie sie es von ihren Großeltern überliefert bekamen, bot im Rahmen der 51. Zerbster Kulturfesttage der Wolgakreis um Ida Bikkel aus Wolfen in Zusammenarbeit mit der Kreisvolkshochschule Anhalt-Bitterfeld am Sonntag, 6. März 2016. Im Fasch- Saal der Zerbster Stadthalle war es seit September 2013 die vierte Aufführung der Wolgadeutschen Hochzeit durch die Mitglieder des Wolgakreises Wolfen.
Schon immer war es ihr Traum, dieses Stück in Zerbst/ Anhalt zu zeigen, wo die russische Zarin Katharina II. einen Teil ihrer Kindheit verbracht hatte. Eben jene Zarin Katharina II., geborene Prinzessin von Anhalt- Zerbst, war es, die ab 1762/63 verstärkt Deutsche ins Russische Reich holte, um die südlichen Gebiete entlang der Wolga zu urbanisieren.
Doch zurück zur Wolgadeutschen Hochzeit in Zerbst. Zahlreich waren sie gekommen in den Fasch- Saal - 75 an der Zahl - , die per Plakat, Zeitung und Facebook geladenen Hochzeitsgäste, nicht nur Zerbster, auch Syrer und Afghanen.
Ida Bikkel als Erzählerin führte in die Geschichte um die Hochzeit von Mariechen, gespielt von Katrin Jäschke, und Hannes, dargestellt von Peter Müller, ein.
Das junge Paar spaziert des Abends, verabschiedet sich und Hannes verspricht seiner Liebsten: "Morgen kommt der Freiersmann in euer Haus." Und so soll es sein. Tagsdrauf erscheint bei Mariechens Eltern der Freiersmann oder anders gesagt, der Hochzeitsbitter, dargestellt von Valeri Safarow. Im etwas dialektal gefärbten Deutsch besprechen Brautvater (Alexander Korn) und Hochzeitsbitter alles Wichtige einer Hochzeit, u.a. die Mitgift, die Zahlungsmodalitäten bei der Hochzeit und natürlich den Hochzeitstermin, auch Mariechen, die Braut, und die Eltern des Bräutigams werden hinzugezogen. Und der reiche Müller der seinen einzigen Sohn verheiraten möchte, entscheidet, das ganze Dorf solle mitfeiern, dabei auf das Publikum zeigend.
Ein Handschlag und ein gutes Tröpfchen besiegeln die getroffenen Abmachungen.
Gezeigt wird auch, wie schwer der Job eines Hochzeitsbitters ist. Da muss er von Haus zu Haus ziehen, jede Familie zur bevorstehenden Hochzeit einladen. Von jedem bekommt er ein buntes Band, das er an seinen Stab bindet- es symbolisiert die jeweilige Zusage des Geladenen.
Guten Abend, Ihr vielgeliebten Leut! Ich komm zu Euch in großer Freud: Denn Gott hat uns und auf Erden Ein neues Eh`paar lassen werden!
Teilt mir ein Gläschen Branntwein mit. Und habt ihr keinen Schnaps zu Haus, so gibt mir ´n paar Münzen raus.
Der Tag der Hochzeit ist da.
Doch bevor es in die Kirche geht, muss der Bräutigam Hannes unter vielen verkleideten jungen Mädchen seine Marie herausfinden. Als er sie gefunden hat, ist sie mit einem roten Band festgebunden. Zwei noch nicht verheiratete Freundinnen fordern von Hannes für jede 2000 Rubel, da sie eine Freundin verlieren. Mariechen dankt ihren Eltern und Patinnen für ihre bisherige Fürsorge. Noch zweimal an diesem Tag muss er für seine Braut löhnen: für ein Band, das ihnen den weiteren Weg versperrt und für Mariechens Schuh.
Nun, so lang bewohntes Haus. Ich zieh´im Gottes Namen aus. Ich nehme nun von euch ade und trete in die heilige Eh. Dann zieht die Hochzeitsgesellschaft in die Kirche, wo sie der Pfarrer erwartet, der wird dargestellt von Matthias Seifert, von Beruf Pfarrer. Nach der Kirche bekommt das frisch vermählte Paar von den Patinnen die Ehegesetze vorgelesen.
§ 3 So sollt nach vorn` ihr schauen. Und so schaut auch zurück: Aus Liebe und Vertrauen erwächst beständig Glück.
Die anschließende Hochzeitsfeier gestaltet sich fröhlich. Es wird reichlich gegessen und getrunken, Trinksprüche ausgesprochen, Walzer und Hopsa Polka werden getanzt.
Auch das Publikum wurde mit süßem Gebäck bewirtet. Manchmal so hört man die Erzählerin sagen, dauere eine Wolgadeutsche Hochzeit drei Tage und drei Nächte lang.
Um Mitternacht, wird der Brautkranz abgesteckt, das ist Aufgabe der Patinnen und die Mütter begleiten das junge Ehepaar ins Schlafgemach. Aber noch hat die Tradition für Braut und Bräutigam kein Ende. Am Tag nach der Hochzeit ziehen sie von Gast zu Gast und bedanken sich für die Geschenke.
Danke, wir werden Wege teilen, Danke, wir gehen nicht allein. Danke, dass Menschen uns begleiten, Gott wird bei uns sein.
Und dann forderten Hochzeitsbitter und Hochzeitsgäste die im Publikum Sitzenden auf, mit ihnen zu tanzen. Schlussendlich tanzten Deutsche, Wolgadeutsche, Syrer und Afghanen fröhlich lachend miteinander.
Die Darbietung wurde ebenfalls durch Gesang und instrumentale Stücke musikalisch umrahmt. Die gesungenen Lieder handelten einerseits von der Religiösität der Wolgadeutschen, von ihrer Freude am Leben sowie von der Heimat, die stets eine große Rolle in ihrem Leben spielt. Das Publikum bedankte sich bei der etwa zwanzigköpfigen Darstellercrew für die sehr informative und lehrreiche, aber auch unterhaltsame Darbietung mit viel Applaus und reichlich Spenden.
Zerbst, den 06.03.2016 Annegret Mainze

Kann die Zeit rückwärts gehen?!

Die allgemeine Relativitätstheorie ist 100 Jahre alt und wir verstehen sie immer noch nicht!
Alles ist relativ - auch im Zerbster Kulturkeller
Wissenschaftliche Phänomene und Mysterien auf verständliche und unterhaltsame Art und Weise sowie mit einem Augenzwinkern zu hinterfragen und einem nicht unbedingt fachkundigen Publikum zu vermitteln, das ist das erfolgreiche Konzept des Klugscheißers Jens Koch, der u.a. bereits im Herbst 2015 eine ungewöhnlich amüsante Unterrichtsstunde zum Thema Penisneid im Zerbster Kulturkeller bot. Die Kreisvolkshochschule Anhalt- Bitterfeld, Standort Zerbst/ Anhalt und die Kulturaktion Zerbst e.V. luden wieder Lernwillige zu einer Lektion mit Jens Koch in den urgemütlichen Zerbster Kulturkeller ein. Im Fokus dieser Lehrveranstaltung im Rahmen der 51. Zerbster Kulturfesttage stand die Allgemeine Relativitätstheorie, die vor etwa 100 Jahren von Albert Einstein fixiert wurde. Begrüßt wurden die lernwilligen Gäste im Zerbster Kulturkeller von Martina Marczock- Stück, von der Kreisvolkshochschule Anhalt- Bitterfeld, Standort Zerbst/ Anhalt, die auch begründete, warum diese Veranstaltung von der Volkshochschule mitorganisiert wurde. Zum einen, so Marczock- Stück, weil Albert Einstein ein sehr großer Humanist gewesen sei und für ihn es sehr wichtig gewesen sei, dass man Bildung betrieben habe.
Die Zeit der Veröffentlichung der Relativitätstheorie von Einstein sei auch die Zeit der Gründung und Entwicklung von Volkshochschulen gewesen, führte Marczock- Stück fort, und sozusagen aus der Industrialisierung herausgeboren habe man Weiterbildungen für Hochschullehrer entwickelt, in denen gelehrt wurde, wie man das Wissen "volkstümlicher" vermitteln konnte. ,,Zudem hätten bis 1936 z. B. an Volkshochschulen in Wien, Linz, Prag mehr als 100 Kurse stattgefunden, in denen die Relativitätstheorie popularisiert wurde. Noch verwies sie auf den 11. Februar dieses Jahres, als Forscher in Washington die Entdeckung von Einstein vorhergesagten Wellen bekannt gaben.
Dann übernahm Jens Koch die Regie des Abends, an seiner Seite Christina Dammann, die im wahren Leben ein Lehramtsstudium abgeschlossen hat. Doch bevor der Einstieg in Vorlesung und Diskussion erfolgte, gab es zur Einstimmung einen Film Addicted to the stars aus Ten minutes older mit Daniel Craig in der Hauptrolle. Nach längerem Flug in das Weltall kehrt ein Astronaut zurück und entdeckt, dass die Zeit, die er verlassen hat, dermaßen fortgeschritten ist, dass sein Sohn, den er als Zehnjährigen auf der Erde zurückgelassen hat, bereits kurz vor der Vollendung des 90. Lebensjahres steht. Und daraus entwickeln sich nun die Fragen, die sich wie ein roter Faden durch den Abend ziehen: Was bedeutet es, rückwärts in der Zeit zu gehen? Kann der Mensch eine Reise in die Vergangenheit machen? Könnten wir Informationen in die Vergangenheit schicken, ohne selbst der Briefträger zu sein, fragt Jens Koch. Bei der letzteren Frage kommt Interaktion ins Spiel, denn die Zuhörerschaft darf auf kleine Zettel schreiben, welche Infos sie in die Vergangenheit senden würde. Da war zu lesen: Lottozahlen- Unfallversicherung nicht abschließen - Anti Age hilft nicht.
Für Jens Koch und seines Assistentin Christina Dammann keine leichte Aufgabe, auf die anfänglich gestellten Fragen, zufriedenstellende Antworten zu finden. Zunächst berechnen beide erst einmal, mit welcher Geschwindigkeit die Filmhelden flogen, dabei wird berücksichtigt, die Zeit, die diese zum Beschleunigen und Abbremsen benötigten und vielleicht zum Ein- und Aussteigen- wer weiß ? Im Laufe der Debatte wurde die Theorie vom time loop erörtert und von Christina Dammann am Flipchart veranschaulicht. Immer wieder gab es zwischendurch Bemerkungen aus dem Publikum, die Jens Koch aufs Neue zwangen, seine aufgestellten Thesen erneut zu erklären oder anhand von Beispielen zu illustrieren. Des Öfteren bemühte er zum besseren Verständnis seiner Aussagen andere bekannte Gesetzmäßigkeiten aus der Physik, u.a. das Hebelgesetz.
Sollte jemand im Publikum gesessen haben, der vor dieser Veranstaltung nichts von Wurmlöchern, schwarzen Löchern und ihrem Ereignishorizont, vom Mach´schen Prinzip, Gödel- Universum und dergleichen gehört haben, der weiß jetzt Bescheid. " Erklär´s mal für mich!" oder " Erklär´s mal für einen Grundschüler!"- derartige Aufforderungen gab es von Zeit zu Zeit aus dem Publikum, deswegen bemühte sich Jens Koch, auch wenn es ihm manchmal schwer sichtlich fiel, die von ihm genannten physikalischen Erscheinungen verständlich zu erklären und Christina Dammann versuchte durch das Verschriftlichen und das Veranschaulichen oder durch wiederholtes Nachfragen, das Gesagte zusammenzufassen und für den Laien verständlich zu machen.
Das Zusammenspiel vom Meister und seiner Gehilfin, d.h. von Jens Koch und Christina Dammann war sehr unterhaltsam, inhaltlich wie sprachlich gut und kompetent vorbereitet, beide sehr beredt, schlagfertig und aufmerksam dem anderen gegenüber, so dass keine Leerstellen, respektive Pausen entstanden. Aufgrund des schweren Stoffes verlangte das Publikum nach einer Pause und bei den von den Damen der Kulturaktion Zerbst e.V. angebotenen gesunden und schmackhaften Biogetränken wurde heftig weiter diskutiert. Die am Anfang eingespielte Filmsequenz liegt natürlich der ureigenste Wunsch der Menschheit zugrunde, gar nicht bzw. langsamer zu altern, doch auch dabei helfen keine Zeitreisen mit Lichtgeschwindigkeit, desillusionierte Jens Koch seine Zuhörerschaft, denn im Laufe unseres Lebens fransen die DNA- Enden aus und dadurch werden wir älter. Steffi Heger von der Kulturaktion Zerbst e.V. dankte den an diesem Abend Mitwirkenden und das Publikum honorierte den Auftritt von Jens Koch und Christina Dammann mit viel Beifall. Im Anschluss daran zeigten noch einige Zuhörer Interesse am sechsdimensionalen Würfel, den Jens Koch mitgebracht hatte, und hatten noch zahlreiche Fragen an ihn.
Zerbst, den 03.03.2016 Annegret Mainzer

 
 

Kreatives Gestalten von Geschenken in der Kreisvolkshochschule

 

Interessierte Teilnehmer nahmen das Angebot der Volkshochschule wahr, am 21.11.2015 eine Weihnachtswerkstatt zu besuchen. In gemütlicher Runde kreierten sie unter erfahrenen Fachleuten ihre eigenen Geschenke wie zum Beispiel Seifen und Badesalze, Figuren aus Ton, Adventsgestecke und feine Schokoladen und Pralinen.

Es wurde fleißig gewerkelt, probiert, gekostet, viel gelacht und gestaunt über die eigenen kreativen Fähigkeiten. Zum Schluss nahm jeder sowohl das selbst Gestaltete als auch einen großen Schatz an Wissen mit nach Hause und das Gefühl, gut vorbereitet zu sein für die Adventszeit.

Die Teilnehmer äußerten auch ihre Wünsche nach Wiederholung solcher Werkstätten nicht nur zur Weihnachtszeit.

 

Moros y Cristianos - Kubanische Kultur und Lebensart

Integration der gelungenen Art am Beispiel eines kubanischen Mitbürgers

Am 30.09.2015 erlebten im Rahmen der Interkulterellen Woche Teilnehmer in der Kreisvolkshochschule Bitterfeld einen Abend der besonderen Art: Herr Carmona Garcia – besser bekannt als Orlando, der Trommler –­ kochte mit ihnen kubanisch und erzählte von sich. Er ist ein Beispiel für eine gelungene Integration, seit vielen Jahren in Deutschland beheimatet ohne seine Wurzeln zu verlieren. Als Hauptgericht hat er „Moros y Cristianos“ vorgestellt.

Zum Einen ist es eine sehr verbreitete Speise in der kubanischen Küche. Zum Anderen spiegelt dieses Gericht ein Stück Geschichte wider als Mauren und Christen sich verstanden.

Die Teilnehmer hatten viel Spaß, erfuhren viel Neues und genossen mit allen Sinnen die kubanische Küche. Es entstand der Wunsch nach Fortsetzung solcher Erfahrungen.

 

von Gabriele Mattern, FBL Kvhs